Wie vermarktet man das Blog?

Strategie | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Im ersten Teil der Serie “Warum Unternehmen Blogs einsetzen sollten” ging es um die Vorurteile gegenüber Blogs. Der zweite Teil hat den Nutzen von Blogs verdeutlicht und letzte Woche habe ich gezeigt, wie Sie das richtige Blog-Konzept erstellen. In diesem Teil der Reihe gebe ich Ihnen noch ein paar Tipps zur richtigen Vermarktung Ihres Blogs an die Hand.

Ganz wichtig: der Redaktionsplan!

In den Tipps zum Blog-Konzept habe ich bereits darauf hingewiesen, wie wichtig ein gut geführter Redaktionsplan ist. Er dient zur Orientierung und bietet Sicherheit für regelmäßigen Content. Die Beiträge für Ihren Blog können im Voraus produziert werden und die Regelmäßigkeit an Inhalten bedeutet auch regelmäßige Leser.

Tipps zum Blog Redaktionsplan

Wie erstellt man einen Redaktionsplan für ein Blog?Blognutzung Eine Möglichkeit Ihren Redaktionsplan aufzubauen, ist die Gestaltung nach Wochentagen. Legen Sie zunächst die Tage fest, an denen Sie Beiträge publizieren möchten. Das könnte zum Beispiel immer Dienstags ein längerer Artikel und Donnerstags ein kürzerer sein. Dann planen Sie die anderen Tage zur Fertigstellung ein. Achten Sie darauf einen Tag der Woche zur weiteren Planung und Ausarbeitung des Redaktionsplans zu nutzen. Somit sichern Sie Ihre Inhalte. Aber der Redaktionsplan allein reicht nicht. Auch die richtige Technik und Vermarktung sei gekonnt.

Zehn Tipps zur Vermarktung Ihres Blogs

  1. Finden Sie die richtige SEO-Strategie. Keywords müssen sitzen. Sie müssen zum Thema passen und hoch in den Suchanfragen vertreten sein. Das können Sie am besten mit Google Trends oder Google Adwords überprüfen. Wenn Sie Ihren Blog über WordPress verwalten, dann hilft Ihnen der Squirrly LIVE SEO-Assistent. Der zeigt Ihnen ganz genau an, wie Sie Ihr Keyword richtig in Ihren Artikel einbauen.
  2. Achten Sie auf die Ladezeit. Der Grund für einen langsamen Aufbau der Website können Plugins oder andere aufwendige Programme sein. Die Ladezeit sollte nicht mehr als fünf Sekunden andauern. Überprüfen Sie dies regelmäßig.
  3. Benutzen Sie kleine Bilddateien in Ihrem Blog. Große Bilder können die Ladezeit ebenfalls verlangsamen. Photoshop bietet z.B. die Funktion „Für das Web speichern“. Das Bild wird dann meist auf eine größe von 640×420 zugeschnitten. Das ist klein, aber mit guter Qualität. Bei WordPress lässt sich das Bild im Artikel anpassen. Es kann als Miniaturbild eingefügt werden, Mittelgroß oder in der Originalgröße.
  4. Betten Sie Social Media Schnittstellen ein. Die Buttons sind ein Muss. Sie sorgen für leichtes Feedback und ein schnelles Verbreiten Ihrer Beiträge. Positionieren Sie die Symbole an einer gut sichtbaren Stelle auf Ihrer Website.SM Buttons
  5. Arbeiten Sie mit Gastbloggern zusammen. Das hat zum Vorteil, dass der Gastblogger seine Leser als neue Leser für Sie mitbringt. Er macht viel Eigenwerbung und es gibt neue Verlinkungen auf Ihren Blog. Zudem haben Sie und Ihr Team eine Schreibpause.
  6. Betreiben Sie Networking. Bauen Sie Beziehungen zu anderen Blogs auf, indem Sie Verlinkungen in Ihre Beiträge einbauen oder kommentieren. Oder nehmen Sie an einer Blogparade teil, um Ihre eigene Meinung zu verbreiten. Auf Blog-Parade.de können Sie auch eine eigene Blogparade starten.
  7. Binden Sie Experten in Ihre Beiträge ein. Es ist wichtig, dass nicht immer nur Ihre eigenen Ansichten thematisiert werden. Verstärken Sie diese durch Äußerungen, Zitate oder Studien von Experten. So erhalten Sie größeres Aufsehen und strahlen Seriösität aus.
  8. Presse-Arbeit kann einen Teil leisten. Erstellen Sie regelmäßig eine Übersicht Ihrer Beiträge bzw. Pressemitteilungen, die Sie z.B. an kostenlose Presseportale verschicken. Das fördert zumindest die Aufmerksamkeit für Ihr Blog.
  9. Schreiben Sie nicht nur über Ihr Unternehmen. Die Selbstdarstellung wird auf Dauer langweilig. Weiten Sie Ihr Feld auf die Branche und öffentliche Themen aus.
  10. Kümmern Sie sich um Kommentare. Vor allem um Spam-Kommentare. WordPress zeigt Spam an. Sortieren Sie einmal die Woche derartige Kommentare aus und Sie vermeiden ein Durcheinander sowie unseriöse Kommentare.Spam-Kommentare

Blog Best-Practice-Beispiele

Eine gelungene Strategie benötigt auch eine sorgfältige Umsetzung. Dazu folgt in Kürze eine Reihe von Best-Practice-Beispielen auf hilker-consulting.de.

Weitere Beiträge zum Thema:

> Warum sollten Unternehmen einen Blog einsetzen? (1/5)

> Welchen Nutzen hat ein Blog? (2/5)

> Zehn Tipps zur Blog-Konzeption (3/5)

> Wie vermarktet man das Blog? (4/5)

> Zwanzig Tipps für Blog Marketing (5/5)

> Content-Konzept für Blog

> Wie man durch Bloggen reich und berühmt wird

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