Wie Sie eine Google+ Community einrichten (2/4)

Kommunikation | 0 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Teil 1 der Serie erläutert die aktuelle Entwicklung von Google+ und die Hintergründe: „Google+ Community: Die Geisterstadt beleben (1/4).  In diesem Teil geht es ganz konkret um das Einrichten einer Google+ Community und die Einstellung  der Privatspähre mit einem Praxis-Beispiel.

Bisher war das Grundrauschen hoch

Bislang ist es schwierig, bei Google+ bestimmte Themen zu verfolgen. Zwar gibt es themenspezifische Kreise. Aber es erfordert mühevolles Engagement, die Kontakte nach Themen zu sortieren. Trotz hohem Grundrauschen fehlt der Fokus auf spezielle Themen.

Mit den Communities steigt der Themenfokus

Mit den Communities ändert sich das nun. Ab sofort können sich Gleichgesinnte in offenen oder geschlossenen Gruppen verbinden und sich über ein Thema spezifisch austauschen. Dabei können vertiefte Diskussionen entstehen, die über ein normales Posting hinausgehen. Die gemeinsamen Interessen (wie Social-Media-Marketing, SEO, Sport, Tango) verbinden und intensivieren den Austausch mit den anderen Mitgliedern. Dabei kann es auch mehrere Communities zum gleichen Thema geben.

Google+ Community einrichten: öffentlich oder privat

Google+ Community Auswahl

Jeder, der ein Google+ Konto hat, kann eine Community eröffnen. Zunächst muss man überlegen, ob die Community öffentlich oder privat sein soll. Bei einer öffentlichen kann man entscheiden, ob  jeder Mitglied werden kann oder  es der Zustimmung des Moderators bedarf. Bei der privaten gilt es zu entscheiden, ob die Beiträge in der Suche angezeigt werden oder nicht.

Die Einstellung der Privatspähre im Überblick

Die vier Einstellungen zur Privatsphäre beim Anlegen der Google+ Community im Überblick:

  1. Öffentlich: Jeder kann die Community sehen und beitreten.
  2. Öffentlich, auf Antrag: Jeder kann die Community sehen, für den Beitritt muss ein Antrag mit einem Klick gestellt werden.
  3. Privat, aber sichtbar: Diese Communities sind zwar per Suche auffindbar, aber die Beiträge sind erst nach dem Beitritt sichtbar.
  4. Privat: Geschlossene Community, nicht per Suche auffindbar, Nutzer kommen nur mit Einladung rein.

 

Der Eigentümer ist zugleich Moderator

Der Community-Ersteller wird automatisch als Moderator eingesetzt. Man kann aber noch weitere Moderatoren einladen. Rubriken richtet man über die linke Navigation als Filter ein. So heißen in meiner Google+ Community „Social Media für Unternehmen“ die Rubriken beispielsweise:  Strategie, Marketing, Kommunikation, Commerce, Leadership. Beim Klick auf die Grafik kommen Sie zur Google+Community Social Media für Unternehmen. Und ich würde mich freuen, wenn Sie Mitglied der Community werden.

Google+ Community: Social Media für Unternehmen

Google+ Community: Social Media für Unternehmen

Mitglieder für die Google+ Community gewinnenGoogle+ Communities

Um Mitglieder für eine neue Community zu finden, kann der Moderator die eigenen Kreise einladen. Das ist sicher zum Start eine gute Idee. Doch man sollte das nicht übertreiben und der Community etwas Zeit für organisches Wachstum geben. In einigen Fällen geht es aber auch um andere Ziele, beispielsweise wenn sich die Veranstalter eines Events per Google+ Community vernetzen, um die Organisation abzustimmen. Es gibt also viele Nutzungsformen. Mehr Tipps gibt es natürlich beim Anbieter: Google+ Communities.

Die Serien-Beiträge im Überblick

> Google+ Communities beleben die “Geisterstadt” 

> Erfahrungen zum Google+ Community-Management

> Tipps zum Google+ Community Management

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