Wearable Commerce in der Marketing-Kommunikation

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Die Smartwatch ist zur Zeit ein heißes Thema auf dem digitalen Markt und für Unternehmen stellt sich immer mehr die Frage, welche Rolle Wearable Commerce für die Marketing-Strategie spielt?

Was ist Wearable Commerce?

Mit dem Internet der Dinge werden Alltagsgegenstände immer intelligenter. Vorreiter der Smart-Generation sind die Datenbrille von Google und der wachsende Markt der Smartwatches. Das tragbare Internet existiert somit nicht mehr allein auf dem Smartphone, sondern überall. Die eigene Realität wird erweitert; die sogenannte Augmented Reality entsteht. Wearable Commerce greift überall, wo Smartwatches zum Einsatz kommen. Sei es im Sportbereich, zum Messen von Geschwindigkeit, Zeit und Distanz, bei der Beratung im Kundenkontakt oder der Ortsinformation im Urlaub.

Wearable Commerce für Unternehmen

Unternehmen sollten sich bewusst machen, was der Markt der Wearable Devices für Möglichkeiten im Marketing und vor allem im Kundenservices bietet. Durch einfache Apps und Programme kann ein übersichtlicher Self-Service über die Smartwatch verfügbar werden, der den personellen Kundenservice erweitert. Zudem können Mitarbeiter, die mit einer Smartwatch ausgerüstet sind, schneller auf Kundenanfragen und Probleme reagieren, indem sie den Kundenauftrag direkt an ihr Handgelenk gesendet bekommen. Das kann der Kunde über eine simple Funktion am Smartphone oder Tablet abwickeln.

Die Uhr gilt demnach als Erweiterung des Smartphones, um banale Vorgänge, wie Bestellungen verfolgen und kontrollieren oder Geschäfte suchen, zu übernehmen. Von Unternehmerseite können die Wearable Devices für den B2B-Bereich genutzt werden. Kunden können z.B. Aktionen und Gutscheine als Nachricht auf ihre Smartwatch gesendet bekommen, die dann im nächsten Laden eingelöst werden können. Keine umfangreiche, aber dafür wirkungsvolle Marketingmethode.

Was müssen Unternehmen bei Wearable Commerce beachten?

Damit gerade der Kundenkontakt reibungslos über die Smartwatch funktioniert, muss eine einwandfreie Customer Journey gewährleistet sein. Das bedeutet, das Umfeld, das Geschäft, muss technisch so um- bzw. aufgerüstet werden, dass den Kunden Tablets oder andere Touchpoints zur Verfügung stehen, um ihre Anfrage schnellstmöglich und auf elektronischem Wege an die Mitarbeiter zu schicken. Nur wer die Digitale Transformation auch lebt und aktiv durchführt, kann Erfolg mit Wearable Commerce erzielen.

Praxisbeispiel: Pebble SmartwatchWearable Commerce über Smartwatches

Die Smartwatches von Pebble werden seit Januar 2013 erfolgreich verkauft und zeigen zumindest einen Teil von dem, was uns in ausgefeilter Manier in den nächsten Jahren erwarten wird. Die Uhren sind mit Bluetooth 4.0 ausgestattet, wodurch sie wunderbar mit dem Smartphone vernetzt werden können und somit die Erweiterung erfüllen. So informieren die Uhren über eingehende Emails, Anrufe und Nachrichten, steuern Musik und dienen als Tachometer beim Sport. Zusätzlich verfügt die Pebble Watch über die Software Development Kit, worüber man eigene, für die Uhr relevante Apps entwerfen kann.

Fazit: Wearbale Commerce ist im Moment noch lediglich eine Frage in Unternehmerköpfen, doch der Grundstein ist gelegt. Insbesondere Wearable Devices, die sich schon auf dem Markt befinden, machen deutlich, dass neue Einflüsse auf das Kaufverhalten in Wearable Commerce ihre Wurzeln finden können.

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