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80/20-Regel Social-Media-Marketing

Die größten Fehler im Social-Media-Marketing

Marketing | 0 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Social-Media-Marketing dürfen Unternehmen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es braucht eine gut geplante und gepflegte Social-Media-Strategie, damit sich keine Fehler einschleichen. Gerade kleine, typische Fehler passieren schnell, wenn Unternehmen in den Social Media unterwegs sind. Die Folgen können sich auf alles auswirken – Image, Kundenbindung, Reichweite, Umsatz. Deshalb gibt der Beitrag Empfehlungen, wie Sie drei der größten Social-Media-Fehler vermeiden können.

Fehler 1: Falsche Themen-Balance

Viele Unternehmen meinen nur über sich selbst und ihre Marke posten zu müssen. Für die Kundenbindung braucht es jedoch mehr als bloße Posts über ein Unternehmen. Kunden wollen Abwechslung und interessante Einblicke hinter die Kulissen bzw. in angelehnte Themen. Um hier die richtige Balance zu finden, halten Sie sich an 80/20-Regel.

Die 80/20-Regel

In einer guten Social-Media-Strategie sind die Themenschwerpunkte klar verteilt. 80 Prozent sollten keinen kommerziellen Zweck bedienen. Hierunter fallen Posts, wie Branchenrelevante News (Studien, Infografiken…), Expertentipps, Videos und Bilder und andere relevante Beiträge. Die anderen 20 Prozent können Unternehmen für Eigenwerbung nutzen. Produktinfos, Angebote, Gewinnspiele oder andere Call-to-Actions, die auf das Unternehmen aufmerksam machen.

Fehler 2: Negative Kommentare ignorieren

Es kommt immer wieder vor, dass unzufriedene Kunden sich auf Ihren Profilen auslassen und etwas negatives, kritisches schreiben. Nicht jeder negative Kommentar ist gleich eine Social-Media-Krise, aber sollte auf jeden Fall Beachtung bekommen. Viele Unternehmen ignorieren solche Kommentare oder löschen sie direkt. Das ist unprofessionell und unterstützt den Verdacht, dass an der Kritik etwas dran ist. Hier sollten Sie in folgenden Schritten vorgehen:

  1. Negative Kommentare niemals löschen, wenn es sich nicht um einen hetzerischen oder rassistischen Kommentar handelt.
  2. Immer zügig antworten, dabei freundlich, sachlich und positiv bleiben.
  3. Kontaktieren Sie den Kunden dann in einer persönlichen Nachricht, um mögliche Lösungsansätze zu besprechen und seinen Unmut in ein positives Kundenerlebnis umzuwandeln.
  4. Sollte der Kunde weiterhin negativ kommentieren, sogar ausfallend oder beleidigend werden, dann weisen Sie ihn auf Ihre Social-Media-Guidelines hin. Diese sollten Sie auf Ihrer Website sichtbar zugänglich machen.

Fehler 3: Wahllos Hashtags im Social-Media-Marketing einsetzen

Oft verstehen Unternehmen das Prinzip von Hashtags nicht. Sie wissen, dass es etwas mit Keywords zu tun hat, aber dass dahinter eine durchdachte Strategie steckt, verstehen viele nicht. Sie setzen vor jedes zweite Wort oder Substantiv eine Raute. Damit tun Sie sich und Ihrer digitalen Sichtbarkeit keinen Gefallen.

Hashtags Do’s and Don’ts

Überlegen Sie sich eine Strategie für Ihre Hashtags. Allgemein gilt:

  • Recherchieren Sie, welche Hashtags stark sind und welche nicht.
  • Kreieren Sie eigene Hashtags für Ihre Marke.
  • Ihre Keywords, die Sie auch für Ihre Website verwenden, sind Hashtags in einem Post, mehr nicht.
  • Packen Sie lediglich 2-3 Hashtags in einen Post.
  • Lassen Sie Sonderzeichen weg, die unterbrechen die Hashstags.

Die einzige Plattform, auf der mehr als elf Hashtags den Post erst richtig nach vorne bringen, ist Instagram. Das Netzwerk lebt von der Raute. Daher ist es besonders wichtig, dass die getagten Wörter gut ausgewählt sind.

Fazit: Wenn Sie diese drei Fehler vermeiden und regelmäßig prüfen, dann haben Sie eine solide Grundlage für Ihr Social-Media-Marketing geschaffen. Wir beraten Sie gerne bei Ihrer Social-Media-Marketing-Strategie. Schreiben Sie uns einfach eine Email.




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