Mit Social-Media-Engagement Markenbeziehungen aufbauen

Kommunikation, Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Markenbeziehungen sind nicht gleich innige Kundenbeziehungen. Damit aus einer ersten Interesse eine langfristige Vertrauensbasis wird, müssen Unternehmen und Marken die Beziehung pflegen. Eine aktuelle Edelman-Studie zur Konsumenten-Marken-Beziehung „Earned Brand 2016“ zeigt, dass sich weltweit die Verbraucher wenig zu Marken hingezogen fühlen. Um diese Bindung zu stärken, hilft Content-Marketing und Social-Media-Marketing.

Die Markenstudie im Überblick

Im April 2016 hat Edelman in 13 Ländern rund 13.000 Menschen nach ihrer Beziehung zu Marken gefragt. Wie stark empfinden sie die Bindung zu einer Marke? Was würde die Beziehung stärken? Wie würde eine starke Beziehung zum Geschäftserfolg beitragen? Aus den Ergebnissen wurden sieben Kategorien gebildet, die die Stärke der Beziehung zwischen Konsument und Marke spiegeln. Der Durchschnittswert dieser Kategorien bildet den Brand Relationship Index für das jeweilige Land. Dieser Indexwert gibt wiederum auf einer Skala mit fünf Beziehungsleveln an, wie stark die Beziehung ist.

Die 7 Kategorien

Die Marke…

  1. …baut überall Vertrauen auf.
  2. …geht ihren Weg.
  3. …lädt zum Teilen ein und inspiriert.
  4. …ist einzigartig.
  5. …erzählt Geschichten, die bleiben.
  6. …verfolgt einen guten Zweck.
  7. …hört zu und antwortet.

Die 5 Beziehungslevel

  • Indifferent (Indexwert 0-6): Die Konsumenten kaufen Produkte, ohne groß darüber nachzudenken.
  • Interested (Indexwert 7-26): Die Konsumenten treffen eine informierte Kaufentscheidung für ein Produkt.
  • Involved (Indexwert 27-43): Die Konsumenten zeigen eine klare Markenpräferenz.
  • Invested (Indexwert 44-69): Die Marke spielt eine aktive Rolle im Leben des Konsumenten.
  • Committed (Indexwert 70-100): Der Konsument fühlt sich in einer Markenbeziehung mit gegenseitigem Nutzen.

Verbraucher wollen Social-Media-Engagement

Insgesamt 18 Branchen wurden von der Studie berücksichtigt, wobei die Markenbeziehungen in der Automobil- und Social-Media-Branche am stärksten sind (43). Weltweit liegt der Indexwert bei 38. Das ist niedrig und zeigt, dass in vielen Ländern, die Befragten eine Lieblingsmarke haben, sich aber noch lange nicht an sie gebunden fühlen.

In Ländern, wie China (53) oder Indien (52), sind die Befragten wenigstens bereit über die Produkte hinaus zu einer Marke zu stehen. In Deutschland sind die Markenbeziehungen noch nicht so stark (34).

Viele der Befragten glauben, dass ihre Lieblingsmarke Vertrauen aufbaut (43) oder zum Teilen einlädt (34), weniger sind davon überzeugt, dass die Marke Inhalte und Geschichten verbreitet, die hängen bleiben (28). Die Befragten wünschen sich mehr Engagement in den sozialen Netzwerken. Content-Marketing und Storytelling bieten hier gute Möglichkeiten Kunden zu erreichen und zu binden.

Von Involved zu Committed Markenbeziehungen

Die Studie zeigt auch, dass viele Konsumenten bereit sind, die Markenbeziehungen zu vertiefen und auf das stärkste Level, dem Commitment, zu heben. Erst auf diesem Level können Unternehmen mit langfristigen Kunden rechnen, von denen sie weiter empfohlen und in Kristenzeiten verteidigt werden. Marken sollten auf Social Media setzen und sich dort an vier wichtige Punkte halten:

  1. Fans und Follower an der Produktion teilhaben lassen, z.B. über Videos oder Blogbeiträge.
  2. Mit emotionalen und relevanten Inhalten Likes erzielen.
  3. Ein Ziel und guten Zweck für die Gesellschaft oder Welt verfolgen und verbreiten, z.B. via Storytelling.
  4. Mit Fans und Followern regelmäßig kommunizieren, z.B. auf Kundenkommentare antworten.

Fazit: Social-Media-Engagement ist heute in der Digitalisierung besonders wichtig und wird vom Konsumenten erwartet. Dahinter steckt mehr als nur hin und wieder einen Post abzusetzen. Es braucht eine gezielt geführte Social-Media-Strategie. Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrer Konsumenten-Marken-Beziehung. Bei Interesse an einer Beratung schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

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