Social Media: Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen

Management | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

In der Beitragsserie zu Social Media habe ich zuerst einen Einblick in die mediale Entwicklung gegeben, die durch das aufkommen des Internets vonstatten gegangen ist. Im Anschluss habe ich einen Überblick über die bekanntesten sozialen Netzwerke gegeben. Wie lautet das Resumée? Und was müssen Unternehmen bei der Anwendung beachten?

Ein Resumée zu Social Media

Social Media

Quelle: flickr.com

Soziale Netzwerke gewinnen durch das immer größer werdende Angebot an Nutzungsmöglichkeiten des Internets eine bedeutendere Rolle. Social Media bietet Unternehmen durch die Nähe zu den Kunden nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Aufgrund der Tatsache, dass Unternehmen über soziale Netzwerke in einem hohen Grad der Öffentlichkeit ausgesetzt sind, können Kritikfälle einzelner Nutzer schnell zu einer öffentlichen Diskussion ausarten. verhalten sich Unternehmen in dem Zusammenhang falsch, können sie rasch die Kontrolle über die Diskussion verlieren. Die Folge daraus ist in zahlreichen Fällen ein Shitstorm seitens der Nutzer.

Möchten sich Unternehmen in sozialen Netzwerken betätigen, steht ihnen eine Vielzahl sozialer Netzwerke für unterschiedliche Anwendungszwecke zur Verfügung.

  1. Facebook:  Das soziale Netzwerk konzentriert sich auf die Sammlung von Kontakten und auf die Kommunikation zwischen Nutzern. Unternehmen können diese Plattform als Kontaktplattform zu Kunden und Interessenten nutzen, was sich vor allem durch die kurzen Kommunikationswege zwischen den Nutzern anbietet.
  2. Google+: Google’s Antwort auf Facebook ist vor allem bei Unternehmen beliebt, die die eigenen Kontakte in einzelne kategorien einteilen möchten. Dadurch lassen sich die einzelnen Zielgruppen geordnet sammeln und Beiträge präzise weiterleiten.
  3. Twitter: Der Kurznachrichtendienst bietet sich an, um Neuigkeiten zu beispielsweise neuen Produkten, in kurzer zeit zu verbreiten.
  4. YouTube: Unternehmen haben auf YouTube die Möglichkeit, mit kurzen Videos für das eigene Unternehmen zu werben und Informationen über Produkte, Dienstleistungen an sich, oder Zusatzinformationen zu beispielsweise der Produktherstellung einzustellen.
  5. Xing: Xing ist ein soziales Netzwerk, das sich auf die Kommunikation rund um den beruflichen Alltag konzentriert. Als Netzwerk für das Berufsleben können Unternehmen mit Xing geschäftliche Kontakte pflegen und
  6. Instagram: Instagram wurde als soziales Netzwerk für Fotos konzipiert. Es bietet Unternehmen die Möglichkeit, Fotos von Produkten und von den Vorgängen in und um das Unternehmen zu posten. Nutzer erhalten dadurch einen größeren Einblick in das Unternehmen.
  7. LinkedIn: LinkedIn ist das internationale Pendant zum Netzwerk Xing, das sich auf den deutschen Raum konzentriert.
  8. flickr: Mit flickr haben Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten. Dazu gehört zum einen das Sponsoring durch geschaltete Werbebanner. Zum anderen können Unternehmen das Netzwerk aber auch dazu nutzen, Fotos von eigenen Produkten in Umlauf zu bringen.
  9. Pinterest: Das Netzwerk ist als virtuelle Pinnwand aufgebaut. Dies bietet den Nutzern und Unternehmen die Möglichkeit, verschiedene Alben zu unterschiedlichen Themen zu erstellen und die “Pins“ themengerecht zu ordnen. Unternehmen erhalten dadurch eine originelle Möglichkeit, über Produktfotos für sich zu werben.
  10. Whatsapp: WhatsApp bietet für Unternehmen die Möglichkeit, große Kundengruppen anzusprechen. Durch die weite Verbreitung und die hauptsächliche mobile Nutzung eignet sich der Dienst ideal dazu, Beiträge in kurzer Zeit, auf so viele Nutzer viele möglich, zu verteilen.

Klarheit über die Ziele verschaffen

Zu Beginn des Social Media Marketings müssen sich Unternehmen eine Grundlegende Frage stellen: Welche Ziele verfolgen Sie? Die Antwort gibt Hinweise auf Kanäle, Strategie und Vorgehensweisen. Aber eine gute Social Media-Aufstellung umfasst nicht nur ein Netzwerk. Bedenken Sie aber auch:

  1. Branding und Marketing der Präsenzen muss nach der Zieldefinition ausgelegt werden.
  2. Die Social Media Landschaft ist umfassend und vielfältig. Plattformen müssen durch ein Monitoring lokalisiert oder nach Unternehmensart und Zielsetzung ausgewählt werden.
  3. Für eine erfolgreiche Präsenz brauchen Sie einen Aktions- und Kommunikationsplan.
  4. Für Präsenzen gibt es unterschiedliche Aktivierungsmöglichkeiten (organisch und Werbung).
  5. Präsenzen leben von einem konsistenten und authentischen Dialog und Mehrwert.
  6. Bieten Sie Ihren Kontakten gute Gründe, in Kontakt zu sein und dabei zu bleiben.
  7. Für die Messbarkeit von Präsenzen gibt es (noch) keine einheitlichen Messeinheiten. Möglichkeiten bieten AGOF, KPI-Systeme und ein professionelles Monitoring.

Zu Beginn muss man beim Social-Media-Marketing Lernvermögen, Durchhaltekraft und Geduld zeigen. Denn der Aufbau ist wohl die größte Herausforderung. Vor allem das neue Kommunikationsmuster zu erlernen ist für viele anfangs eine große Hürde. Um das eigene Social-Media-Marketing erfolgreich gestalten zu können, finden Sie im Folgenden einige Handlungsemfpehlungen:

  1. Richten Sie mit ein paar Mausklicks eine eigene Profilseite ein.
  2. Wählen Sie die richtigen Kanäle aus, die für Ihre Branche von Relevanz sind.
  3. Vernetzen Sie sich mit anderen Mitgliedern, die für Sie relevant sind.
  4. Beobachten Sie, was über Sie oder Ihr Unternehmen geschrieben wird.
  5. Definieren Sie die Themen, welche Sie über die Präsenzen behandeln möchten.
  6. Stellen Sie aktiv regelmäßig neue Beiträge ein und diskutieren Sie mit anderen.
  7. Beantworten Sie Fragen und Kommentare auf Ihren Profilen und Webpräsenzen.
  8. Bieten Sie den Nutzern der Netzwerke Zusatzinformationen zu ihren Produkten.
  9. Entwickeln Sie Richtlinien, nach denen im Krisenfall in den Netzwerken vorgegangen wird.
  10. Bilden Sie ein Redaktionsteam, das die sozialen Netzwerke mit Informativen Beiträgen bespielt.

 

Ich hoffe, Ihnen hat die Beitragsserie zu Social Media gefallen und Sie konnten viele neue Informationen mitnehmen. Im folgenden fonden Sie noch einmal alle Beiträge aufgelistet. Bleiben Sie auf viele weitere interessante Beiträge gespannt!

> Social Media: Das neue Nutzungsverhalten

> Social Media schaffen hohe Reichweiten für Unternehmen

> Social Media: Chancen, Risiken und Anwendungsbereiche

> Social Media: Das soziale Netzwerk Facebook

> Google Plus im Social-Media-Marketing

> Social Media: Mikro-Blogging in 140 Zeichen

> Social Media mit Video-Marketing auf Youtube

> Social Media: Netzwerken mit Xing

> Social Media: International netzwerken mit LinkedIn

> Social Media: Instagram im Content Marketing

> flickr im Social Media Marketing

> Die Social Media Pinnwand Pinterest

> Social Media per Messenger: WhatsApp

> Social Media: Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen

 

 

 

 

 

Tags: , ,

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie k$ouml;nnen diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Folge mir auf Twitter

Facebook

ProvenExpert

Hilker Consulting hat 4.5 von 5 Sterne | 79 Bewertungen auf ProvenExpert.com

Buch Publikationen

Übersetzer