Social-Media-Erfolgsmessung: Vorsicht mit KPIs

Strategie | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Wenn Unternehmen regelmäßig in Social Media aktiv sind, sollten sie auch regelmäßig ihre Arbeit auf Erfolge messen. Welche Vorteile und welches Nutzen die Social-Media-Erfolgsmessung hat, haben wir bereits in einigen Blogbeiträgen gezeigt. Selbstverständlich spielen dabei KPIs eine bedeutende Rolle. Aber hierbei darf auch der Blick hinter die Kulissen nicht fehlen, denn nicht immer können Sie sich auf die gemessenen KPIs verlassen.

KPIs spiegeln nicht immer den Erfolg

Zu den beliebtesten KPIs gehören die Reichweite von Social Media-Posts, die Likes und Klicks oder Shares und Kommentare. Doch gerade das Beispiel der Klicks auf einen Post oder ein Online-Werbebanner macht deutlich, dass KPIs auch in die Irre führen können. Eine hohe Anzahl von Klicks heißt nicht, dass Sie Erfolg haben mit Ihrem Post bzw. Banner. Erfolgreich ist es nur, wenn der Klick auch zum aktiven Follower oder tatsächlichen Kunden wird. Doch genauso gut wird ein Klick auch gezählt, wenn der User nur ausversehen geklickt hat, die Werbung oder den Post jedoch gar nicht wahrnimmt und gleich wieder wegklickt. Das ist kein wirklicher Erfolg. Deshalb müssen Sie bei der Social-Media-Erfolgsmessung genauer vorgehen.

Spezifische Social-Media-Erfolgsmessung

Dass KPIs mit Vorsicht interpretiert werden sollten, bedeutet nicht, dass sie nicht gebraucht werden. Wichtig ist nur, dass Sie die richtigen Tools nutzen, die genauere Messungen vornehmen. Oft bieten die einzelnen Social-Media-Kanäle bereits eigene Tools und Möglichkeiten, um Postings zu analysieren. So bietet Twitter zum Beispiel das Tool Twitter Analytics, über das Sie verschiedene KPIs messen können. Für Ihre Tweets unterscheidet das Tool zwischen direkten und indirekten Klicks und misst die Engagement Rate. Das ist die Anzahl an Nutzern, die sich näher mit einem Post auseinandergesetzt haben.

Social Media Erfolgsmessung:Tweets Twitter Analytics

Beispiel: Tweet-Analyse mit Twitter Analytics

Auch LinkedIn hat eine ähnliche Funktion. Für Ihre Kampagne können Sie die Click-Through-Rate messen. Sie betrachtet die Anzahl der Nutzer, die die Kampagne angeklickt haben und stellt diese im Verhältnis mit der Zahl an Impressionen dar. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag: „LinkedIn: Wie Nutzer den Erfolg messen können„.

Zudem gibt es verschiedene Social-Media-Monitoring-Tools, die alle verschiedene Stärken haben. Manchmal hilft mehrere einzusetzen, um verlässlichere und genauere Ergebnisse zu erhalten.

Social Media Erfolge via Nutzerbefragung

Neben allen Tools und KPIs ist natürlich der direkte Nutzerkontakt der verlässlichste Weg, um Feedback zu bekommen. Deshalb können Sie in regelmäßigen Abständen auch eine Nutzerbefragung starten. So bekommen Sie direktes, echtes Feedback zu Ihrer Werbewirkung und Arbeit in Social Media. Eine Mischung aus KPIs und Umfrage sollte Ihnen ein realistisches Bild vermitteln.

Fazit: KPIs sind bei der Social-Media-Erfolgsmessung mit Vorsicht zu betrachten. Hinterfragen Sie jeden gemessenen Wert mit Ihrer Auftragslage. Wenn das Geschäft nicht läuft, aber die KPIs gut sind, dann besitzen die Werte wohl kaum ein aussagekräftiges Fundament. Gerne beraten wir Sie bei Ihrer Social Media Monitoring-Strategie. Schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail.

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