Social Media Relations

Kommunikation | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Den Wandel in der Kommunikation meistern

[quote align=“center“ color=“#999999″]Social Media verändern die Kommunikation massiv. Menschen liefern ohne Unterbrechung neue News, die sofort über Twitter, Facebook und Co. verteilt werden. Der Umgang mit Echtzeitkommunikation macht neue Ansätze für die Kommunikation erforderlich. Dies bedingt einen Wandel in der PR-Arbeit. [/quote]

Was sind Social Media Relations?

Mit Social Media Relations sind die neuen Aufgaben der Unternehmenskommunikation im Umgang mit Social Media gemeint, also: das Management der Beziehungen zu Influencern, Öffentlichkeitsarbeit, Medienarbeit und Public Engagement. Dabei geht es darum, die interaktive Auseinandersetzung einer Zielgruppe bezüglich einer Marke zu fördern.

Das Neue daran ist, dass durch das Tempo der neuen Medien die Dynamik und die Interaktivität gestiegen sind. Die Werte Authentizität und Transparenz sind wichtiger geworden. Die Herausforderungen der Social-Media-Manager liegen darin, Monitoring zu betreiben, um zu wissen, wie am Markt über ihr Unternehmen gesprochen wird, und die Kanäle mit Social-Media-Inhalten zu bespielen, die für die Zielkunden relevant, interessant und nutzbringend sind.

 

Sowohl das Informations- als auch das Kommunikationsverhalten haben sich grundlegend geändert. Einige Experten befürchten gar, dass Real-Time-Web eine Überforderung des Menschen bedeute. Es reduziere die Fähigkeit der User, Inhalte tiefgreifend zu erfassen. Social Web liefert Informationen, die den Leser nahezu im selben Moment erreichen, in dem sie veröffentlicht werden. Dies bringt zwar einen aktuellen Überblick, allerdings kann durch die ständig neu eintreffenden Informationen Unruhe oder Druck entstehen, sodass Leser – insbesondere bei der Arbeit – leicht abgelenkt werden.

Die Herausforderungen für den Einzelnen sowie für die Gesellschaft haben sich geändert. Menschen müssen lernen, diesen dynamischen Informationsfluss ständig zu scannen und viele Informationen in kürzester Zeit auf ihre Relevanz zu filtern. Das Know-how zum Filtern wird zur Schlüsselstrategie gegen die Überforderung. In diesem Kontext sind Prioritäten und Disziplin wichtig, sonst geht man im News-Fluss unter. Eine Möglichkeit ist, sich im Zeitmanagement feste Zeiten für Social Media zu setzen und auch internetfreie Zeiten für ungestörtes Arbeit ohne Unterbrechungen einzuplanen.

Die Informationsflut wirkt sich nicht nur auf den einzelnen User aus, sondern hat auch eine  volkswirtschaftliche Relevanz. Der Umgang mit dem Echtzeitweb und dessen Informationen wird zur wichtigen Überlebensstrategie im Web und verlangt ein völliges Umdenken auf breiter Ebene im unternehmerischen Alltag. Jede zweite Firma erlaubt die Verwendung von Social Media im Unternehmen, sagt eine aktuelle Cisco-Studie. Die anderen Unternehmen verbieten es mit Sorge um die Produktivität. Doch Social Media lassen sich nicht aus Unternehmen verbannen. Deshalb sind Guidelines wichtig, die den Social-Media-Einsatz klären.

 

Im Echtzeitweb müssen Informationen mit System gefiltert werden. Dazu empfiehlt es sich, sich nur auf relevante Informationskanäle zu beschränken. Zudem ist es hilfreich, regelmäßig zu „auszumisten“. Wenn Netzwerke nichts Relevantes liefern, können Sie Ihren Account löschen. Auch der Klick auf „unfollow“ oder „unlike“ ist in Ordnung. Genauso muss man nicht jede Freundschaftsanfrage bei Facebook positiv beantworten. Man kann sie auch ignorieren, ohne den anderen zu verletzen.

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Menschen in Social Media verbinden Inhalte aus etablierte und neue Medien. Sie lesen beispielsweise Zeitungen und pushen die Inhalte über Social-Media-Kanäle. Einige Kritiker meinen deshalb, dass nicht alles neu in Social Media ist, denn der Großteil der Tweets stammt aus den klassischen Medien. Neu daran ist, die schnelle crossmediale Verteilung der Inhalte.

Wichtig bleibt allerdings festzuhalten, dass die neuen Kanäle die klassischen Medien verdrängen. Und wenn die Vernetzung klassischer und neuer Medien immer weiter voranschreitet, dann ist es wichtig, sich auch über die „digitalen Spuren“ Gedanken zu machen. Deshalb wird Klaus Eck im nächsten Beitrag die neuen Kommunikationstrends und deren Bedeutung für die Unternehmenskommunikation erläutern.

Über das Buch: „Social Media für Unternehmer“ von Claudia Hilker
Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch der Marketing-Expertin Claudia Hilker: „Social Media für Unternehmer: Wie man Xing, Twitter, Youtube und Co. erfolgreich im Business einsetzt“. Es verrät, worauf es wirklich ankommt, welches Netzwerk für welches Ziel und für welche Zielkunden geeignet ist. Claudia Hilker leitet die Düsseldorfer PR-Agentur Hilker Consulting und berät Kunden in der strategischen MarketingKommunikation. Die Marketing-Expertin entwickelt Konzepte, Content und Relations für Public Relations und Social Media. Claudia Hilker hält Workshops, Seminare und Vorträge.

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