Social Media Monitoring in elf Schritten

Strategie | 1 Kommentare | von Claudia Hilker

Durch Social Media Monitoring erfahren Sie, was in Facebook, Blogs oder  Twitter über Sie geschrieben wird. Mit unseren 11 Tipps steigern Sie Ihren Erfolg im Social Web. Auch scheinbar unwichtige Punkte müssen bei Social Media durchdacht werden, um erfolgreiche Kampagnen zu starten. Wie soll beispielsweise auf etwas Unvorhergesehenes reagiert werden? Damit Ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, teilen Social Media Monitoring Experten ihre Erfahrungen.

Social Media Monitoring

Social Media Monitoring

1 Ziele definieren

Ein klar definiertes Ziel zu verfolgen, sollte Ihre oberste Priorität sein. Außerdem gilt es zu klären, warum Social Media Monitoring für das Unternehmen so wichtig ist und welche Hilfestellungen und Werkzeuge genutzt werden sollen, um das Social Media Monitoring erfolgreich durchzuführen. Motive der Analyse können sein: die Generierung von Marktwissen, Zielgruppen für das Marketing zu definieren oder schnellen Kundenservice gewährleisten zu können.

2 Geeignete Netzwerke nutzen

Die virtuelle Welt verhält sich wie die reale Welt – man kann nicht überall sein. Wo die Kunden – existierende und potentielle – sich digital aufhalten, schreibt vor, wo sich der Marketeer präsentieren muss. Einen weiteren Hinweis bekommt man, wenn man weiß, wo sich die Meinungsbildner tummeln und Trends entstehen. Erst wenn die digitalen Aufenthaltsorte aller Interessenten der Marke klar sind, kann das Social Media Monitoring effektiv sein.

3 Effektive Keywords einsetzen

Social Media Monitoring funktioniert mit Keywords. Zumindest der Unternehmensname, der Markenname und der Produktnamen, sowie die Produktgruppe sollten gemessen werden. Zusätzlich ist es wichtig, die Tagline des Unternehmens zu beobachten. Auch der Erfolg der letzten Marketingmaßnahmen lässt sich mit Hilfe vom Social Media Monitoring weiter klassifizieren.

4 Prioritäten setzen

Soziale Netzwerke sind facettenreich und bunt und existieren in vielen Varianten und Sprachen. Manche Nachrichten sind ernster gemeint als andere – und es gibt eine Flut davon. Alle Nachrichten sollten gesichtet werden, um zu erkennen, ob sich ein Muster abzeichnet. Dieses Muster hilft dabei, die richtigen Prioritäten zu setzen. Dieser Prozess sollte kontinuierlich ablaufen, denn die Muster können sich verändern – dann müssen sich die Prioritäten anpassen.

5 Erfolg von Postings messen

Nutzen Sie ein Kampagnen-Management-Tool mit Social-Media-Funktionalitäten, mit dem sich nur ganz klassisch Artikeln und Meldungen posten lassen, sondern mit dem sich auch der Grad ihrer Verbreitung messen lässt. Ein Beispiel für ein solches Kampagnen-Management-Tool ist Xcampaign von Schober.

6 Pläne für Krisen-Situationen

Manchmal treten unvorhergesehene Konflikte auf: Ein wütender Kunde, jemand der über ein negatives Ereignis spricht, ein Blogger, der sich über ein Problem allzu intensiv auslässt. Für alle diese Extremen-Vorfälle sollten Verhaltenskataloge existieren, die dabei helfen, die Angelegenheit für alle Beteiligten positiv zu lösen.

7 Andere involvieren

Soziale Netzwerke sind schnell und so komplex, so dass Solo-Playern oder eine einzelne Abteilung nicht alle Fragen beantworten können. Aus diesem Grund ist es unumgänglich, die entsprechenden Ansprechpartner schnell zu informieren und deren Antworten weiterzuleiten.

8 Erst zuhören

Statt in interessante Blogs einfach zu kapern und über die Marke zu berichten, ist es essentiell zu wissen, wer die Teilnehmer an dieser Kommunikation sind, wie gesprochen wird und welche Community-Normen vorherrschen. Erst dann kann man seine Nachrichten in einer Weise platzieren, die die gewünschten Effekte bringen und nicht als plumpe PR wahrgenommen werden.

9 Inbound- und Outbound-Konversation

Outbound-Konversationen sind solche, bei denen Sie aktiv an einer Diskussion teilhaben. Hier sollte man nur auf Anfrage sagen und rausgeben, was gewünscht ist. Bei Inbound-Konversationen kann man davon ausgehen, dass der Fragende ein spezifisches Interesse hat und muss mit Informationen nicht sparen. Auch hier sollte darauf geachtet werden, nur gewünschte Informationen preiszugeben.

10 Netzwerke aufbauen

Meinungsbildner sind ein wichtiger Teil unseres Social Media Monitorings: Ihre Meinung zu kennen, subtil darauf einzugehen ist notwendig. Der Marketeer sollte den Beteiligten durch das Eingehen auf seine Meinung und die sachliche Diskussion bekannt sein. Durch kontinuierlichen Kontakt wird so seine Überzeugung vielleicht zu deren Meinung.

11 Die richtigen Werkzeuge

Um die richtigen Werkzeuge für Ihr Social Media Monitoring zu nutzen, ist es wichtig alle vorhergehenden Punkte beantwortet haben. Brauchen Sie historische oder archivierbare Daten, müssen diese grafikfähig sein, wie groß ist das Budget? Reicht das Economy-Model zur Analyse, oder brauchen Sie ein auf Sie abgestimmtes Premium-Model?

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Kommentare

  1. Liebe Frau Hilker,

    vielen Dank für den interessanten Beitrag, der verdeutlicht auf welche Punkte es bei einem erfolgreichen Social Media Monitoring ankommt. Ich denke ein ganz wichtiger Punkt, den Unternehmen, Agenturer, oder wer auch immer sich mit diesem Thema beschäftigt vernachlässigen, ist der zeitliche Aufwand, der nach der Beschaffung von Trefferinformationen über eine Monitoring Lösung anfällt. Ich nehme immer noch sehr häufig wahr, dass die Frage nach dem „Was mache ich eingentlich mit den vielen Informationen?“ unbeantwortet bleibt.
    Ich bin auch der Meinung, dass wir uns im Bereich Monitoring noch stärker vom reinen messen der quantitativen Kennzahlen (was wir wo und wie über mich gesprochen) hin zum Engagement bewegen müssen. Social Media Monitoring bietet hier so viele Möglichkeiten der Kommunikation.

    Viele Grüße

    Dennis Widera

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