Social Media: Das soziale Netzwerk Facebook

Management | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Social Media gewinnt für Unternehmen immer mehr an Bedeutung. In dem letzten Beitrag dieser Reihe habe ich mögliche Chancen, Risiken und Anwendungsbereiche betrachtet. Mit diesem Beitrag möchte ich mit Facebook das erste einer Reihe von sozialen Netzwerken vorstellen. Was sind die Besonderheiten? Was müssen Unternehmen beachten? Welche Chancen bietet Facebook?

Die Kontaktpflege mit Facebook

Social Media

Quelle: Wikipedia

Knapp 25 Millionen Nutzer hat Facebook in Deutschland und weltweit rund 1,3 Mrd. Nutzer. Damit ist es das größte soziale Netzwerk. Facebook besteht aus individuell geschaffenen Profilen, auf die Texte und Fotos hoch geladen werden können. Angemeldete Nutzer können andere Profile besuchen, Nachrichten hinterlassen und über Chatfunktionen in Echtzeit kommunizieren. Es werden auf Facebook zwar hauptsächlich private Kontakte gepflegt. Durch die breite Nutzerschaft ist Facebook aber auch grade für Unternehmen sehr interessant.

Nach der Anmeldung erstellt jeder Nutzer ein eigenes Profil, auf dem er seine Person beschreiben und Inhalte, wie Fotos und Videos, hochladen kann. Jedes Profil verfügt über eine Pinnwand, auf der Besucher öffentlich sichtbare Nachrichten hinterlassen können. Um mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten, können von Profil zu Profil private Nachrichten verschickt werden. Um mobil in Kontakt treten zu können, kann auf den hauseigenen Instant Messenger zurückgegriffen werden, der sowohl für Tablet, wie auch Smartphone verfügbar ist. Neben der persönlichen Kommunikation haben Nutzer die Möglichkeit, Gruppen zu bilden, in denen Nutzer mit ähnlichen Interessen zusammentreffen können. Der öffentliche Marktplatz dient zur Annoncierung von Kleinanzeigen. Facebook selbst stellt als weiteres Einteilungskriterium Universitäts-, Schul-, Arbeitsplatz- und Regionsnetzwerke zur Verfügung. Per App kann Facebook auch via Smartphone erreicht werden.

Facebook als Unternehmensplattform

Möchten Unternehmen eine Präsenz auf Facebook erstellen, haben sie dazu vier Möglichkeiten zur Auswahl. Den Start bildet die Erstellung eines eigenen Firmenprofils. Die Diskussion über Marke findet via Gründung von themen- oder produktverwandten Gruppen statt, die auch einen direkten One-on-One Marketingeffekt zeitigen können und zusätzlich Marktforschungskapital bergen. Direkte Kommunikation lassen außerdem die Pinnwände zu.

Social Media

Ein Beispiel für die erfolgreiche, unternehmerische Nutzung von Facebook zeigt das schwedische Möbelhaus Ikea. Zur Eröffnung eines neuen Stores hat es für einen Storemanager eine Fanseite erstellt. Auf dieser Seite wurden Bilder von Ikea-Möbeln hochgeladen, die dann durch Liken gewonnen werden konnten.

Ein Netzwerk mit zwei Seiten

Als soziales Netzwerk hat Facebook sowohl Vorteile, wie auch Nachteile.

Vorteile: Facebook ist die wohl bekannteste Social Media Anwendung weltweit, deren Nutzung Medienaffinität und Zielgruppennähe kommuniziert. Sie ist das perfekte Tool, um schnelle, günstige, flexible und visuell interessante Promotion- und Marketingaktionen zu launchen.

Nachteile: Viele Datenschutz- und Urheberrechtsfragen sind noch ungeklärt; dementsprechend skeptisch können Firmenauftritte auf Facebook wahrgenommen werden. Facebook-Accounts bieten Einbindungen von zu programmierenden Apps. Marketing-Aktionen im Internet können ein unkontrollierbares Eigenleben entwickeln – darüber muss jeder Unternehmer sich im Klaren sein.

Die Social Media Pflicht von Unternehmen

Möchten sich Unternehmen in sozialen Netzwerken engagieren, kommen sie an Facebook als Tool nicht mehr vorbei. Wichtig ist, die vom System vorgegebenen Limitierungen zu kennen, und Tools zu entwickeln, die mit diesen „spielen“. Auch Facebook selbst bietet eine Reihe nützlicher Informationen zum Thema Social-Media-Marketing an. Richtig angewendet, kann sich Facebook also zu einem unverzichtbaren, reaktionsschnellen Tool im Marketing-Mix fast jedes Unternehmens entwickeln.

Ich hoffe, Ihnen hat der Beitrag gefallen und Sie konnten sich einen Überblick über die Möglichkeiten von Facebook als Social Media Tool verschaffen. Bleiben Sie gespannt. Im nächsten beitrag thematisiere ich das soziale Netzwerk Google +.

Weitere Beiträge zu dem Thema:

> Social Media: Das neue Nutzungsverhalten

> Social Media schaffen hohe Reichweiten für Unternehmen

> Social Media: Chancen, Risiken und Anwendungsbereiche

> Google Plus im Social-Media-Marketing

> Social Media: Mikro-Blogging in 140 Zeichen

> Social Media mit Video-Marketing auf Youtube

> Social Media: Netzwerken mit Xing

> Social Media: International netzwerken mit LinkedIn

> Social Media: Instagram im Content Marketing

> flickr im Social Media Marketing

> Die Social Media Pinnwand Pinterest

> Social Media per Messenger: WhatsApp

> Social Media: Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen

 

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