Social Media als Showroom für Händler im E-Commerce

Strategie | 0 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Das E-Commerce Business boomt seit einigen Jahren und wächst unaufhaltsam weiter. Jedes Jahr bestellen mehr Menschen online, von Klamotten, über Möbel, bis Lebensmitteln. Teilweise funktionieren viele dieser Käufe mit wenigen Klicks. Doch wer glaubt, damit sei es getan, der unterschätzt die Entwicklung des E-Commerce. Auch der Online-Handel braucht das Einkaufserlebnis, das wir sonst in der Fußgängerzone, in den Filialen selbst erlebt haben. Den Service, die kompetente Beratung und die Shop-Gestaltung. Dieses Shopkonzept hat sich allerdings verlagert und ist jetzt ein Zusammenspiel aus Einkaufserlebnis und digitalem Schaufenster.

Der Kauf-Button allein reicht nicht

Viele Marken und Unternehmen setzen im E-Commerce auf ihren Online-Shop und leiten mit Link-Postings und einem Kauf-Button dorthin. Das hat anfangs vielleicht ganz gut funktioniert, aber auch hier entwickelt sich das Nutzerverhalten weiter. Um neue Kunden zu gewinnen und bestehende zu binden, braucht es mehr bei einem Social-Media-Auftritt. Es braucht Interaktion mit den Followern und authentisches Content-Marketing. Gerade viele junge Menschen suchen vermehrt zuerst auf Facebook oder Instagram nach Infos, wollen rund um die Uhr auf dem neusten Stand sein und unterhalten werden. Ein digitale Schaufenster mit Videos, Bildern und interessanten Postings, die Geschichten erzählen und Emotionen wecken, kann früher oder später zum Kauf führen. Der Kauf-Button allein hat es in Zukunft schwierig.

E-Commerce ist Social Commerce

Die sozialen Netzwerke erkennen diesen Trend und bieten Social-Commerce-Funktionen an, um es den Nutzen so einfach wie möglich zu machen. Instagram hat zum Beispiel erst letztes Jahr die In-App-Shopping-Funktion freigeschaltet. Marken und Unternehmen können in ihren Feeds und Storys Postings markieren und mit einem Klick gelangen die Nutzer direkt in den Online-Shop, wo sie das Produkt kaufen können.

Quelle: Instagram jaspersboutique

In Storys werden diese integrierten Buttons als kleine Sticker angezeigt. Im Grunde ist das nichts anderes, als der alte Kauf-Button, doch integriert in eine authentische, ansprechende Story, wird es eher ein Magnet für Klicks und Käufe.

4 Tipps und Beispiele zum E-Commerce in Social Media

Folgende Tipps helfen Ihre Kanäle als digitalen Showroom zu gestalten:

1 Welche ist die richtige Plattform?
In jeder Content-Strategie ist es wichtig zu entscheiden, welches Netzwerk passt zur Marke und zum Unternehmen. Welche Zielgruppe wollen wir erreichen und wo tummelt die sich rum? Will ich lieber, dass meine Follower stöbern und Bilder sehen oder will ich einen Service mit Fragen und Antworten anbieten? Fashion-Marken sind zum Beispiel eher aufgehoben auf Instagram. Dort können sie Storys als Lookbooks nutzen und Produkte toll inszenieren. Andere Marken, wie die Audioplattform Audible konzentrieren sich auf YouTube, weil dort der User gewöhnt ist, Content zu hören und Werbung zu gucken.

Audible sponsort daher viele passende Channels und kreiert selbst viele eigene Spots.

2 Social Media-Präsenz = Markenidentität
Egal auf welcher Plattform, der Auftritt sollte die Unternehmenswerte und -ziele widerspiegeln und die Marke in allen Facetten verkaufen. Gleichzeitig sollte der Content Vertrauen ausstrahlen und mögliche Kunden an die Hand nehmen. Zalando ist mit dieser Strategie in Deutschland eines der erfolgreichsten Instagram-Profile. Sie konzentrieren sich auf Produktbilder mit klassischen Filtern oder auf sehnsüchtige Landschaften.

Quelle: Instagram Zalando

Der Kanal soll stylisch wirken und den Geschmack der Follower treffen. Es geht darum, zu inspirieren und bei den Followern Leidenschaft für die Marke zu wecken.

3 Eine authentische Content-Strategie
Im Leben funktioniert nichts ohne Storytelling. Geschichten, und sind sie noch so kurz, reißen uns mit, berühren uns emotional und lösen Impulse aus. Im Bestfall den Impuls zum Kaufen. Und diese Story sollte authentisch sein, ein Erlebnis schaffen, das der Follower weiter erzählt oder worüber er lacht. Die Büroartikelmarke Staples ist da auf Instagram sehr weit vorne. Über 60.000 Follower gucken täglich sympathisch inszenierte Bilder an.

Quelle: Instagram Staples

Stifte, Blöcke und Mappen werden auf einmal lustig und unterhaltsam, schaffen emotionale Nähe – der digitale Showroom der Marke prägt sich ein. Das braucht allerdings eine kreative Planung und Umsetzung von Content-Marketing.

4 Umwerben statt Werben
Nur weil die Social-Media-Plattform ein Showroom wird, soll die Interaktion mit den Followern nicht wegfallen. Achten Sie daher weiterhin auf eine direkte Kommunikation unter jedem Content. Aber auch das braucht Inhalte, die den User ansprechen, Emotionen wecken und das Wow-Erlebnis, was ihn anstachelt zu interagieren.

Das spanische Modelabel Zara nutzt dafür Kampagnen auf Instagram. Wie bei einem Lookbook liegen hier Produktfotos im Mittelpunkt. Die Fotos werden mit Models so in Szene gesetzt, dass Follower via Instagram-Stories, wie durch einen Katalog, blättern können. Dazu gibt es regelmäßig Videos, in denen, wie in Werbespots, die Klamotten kunstvoll dargestellt werden. So bleibt die Aufmerksamkeit auf den Produkten und macht den Content unterhaltsam. Zara entwickelt regelmäßig Kampagnen, um den Content auch thematisch hervorzuheben. Zum Beispiel die Timeless-Kamapagne, die zeitlose, elegante Mode präsentiert und von Topmodels aus den 90ern auf deren Instagram-Kanälen verbreitet wird.

Quelle: Instagram Zara

Fazit: Social Media entwickelt immer mehr die Kraft, das E-Commerce-Business von Marken zu fördern oder auch zu zerstören. Nur einfach Kauf-Funktionen reichen nicht mehr. Das sich stetig wandelnde Nutzerverhalten online fordert mehr, fordert Erlebnisse. Eine starke Content- und Social-Media-Strategie kann dabei helfen. Wir beraten Sie gerne, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

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