Reputationsmanagement in Social Media

Kommunikation | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Reputationsmanagement in Social Media fördert den guten Ruf. Jeder, der in sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook oder Google plus aktiv ist, hinterlässt seine Spuren. So nutzen Personaler die Online-Reputation in Social Media als Auswahl-Instrument für ihre Suche. Deshalb wird die gezielte Beobachtung und aktive Gestaltung Ihrer Online-Präsenz heute immer wichtiger – egal, ob Sie Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Freelancer oder Unternehmer sind.

Reputationsmanagement für den Job

Der Großteil der Arbeitgeber nutzt soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder StudiVZ, um interessante Bewerber aufzuspüren. So greifen Personaler systematisch auf persönliche Daten von Bewerbern aus den sozialen Netzwerken zurück und erhalten auch Informationen über Hobbys, Interessen und Vorlieben. Viele Bewerber werden wegen oft arglos ins Internet gestellter Informationen gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Besonders kritisch bewerten Arbeitgeber, wenn sich Bewerber im Internet negativ über ihre Jobsituation äußern.

Fotos im Reputationsmanagement

Wenn Online-Profile persönliche Fotos von Exzessen wie Saufgelagen enthalten, wird der Bewerber gleich aussortiert. Viele Personaler schicken Bewerbungen zurück, weil ihnen deren digitale Selbstinszenierung nicht gefällt. „Während des gesamten Berufslebens wird das gezielte Inszenieren und Steuern eines ebenso originellen wie möglichst positiv besetzten Profils im Web ein Thema werden und bleiben“, so Stefan Raake.

Unbedacht die Karriere verspielen

„Wer unbedacht oder gar nicht im Web auftritt, kann seiner beruflichen Laufbahn schaden“, meint Klaus Eck. Er hat das Buch „Karrierefalle Internet“ geschrieben. Jedes Puzzleteil, das Firmen über Bewerber finden, hat Einfluss darauf, wie sie sie wahrnehmen. „Man sollte seine Online-Reputation deshalb selbst in die Hand nehmen, bevor es andere tun. Online-Aktivitäten entfalten heißt, einen digitalen Schutzschirm aufzuspannen.“
Reputationsmanagement: Klaus Eck von PR-Blogger
Eck rät: “Haben Sie den Mut zur eigenen Persönlichkeit. Entwickeln Sie ein Kommunikationskonzept, mit dem Sie in einem Vorstellungsgespräch punkten können“. Schreiben Sie einen Fachbeitrag im Xing-Forum und positionieren Sie sich dort als Experte. Auch Hinweise auf Ihre soziale Kompetenz und freiwilliges Engagement sind förderlich. Eine E-Mail-Adresse mit seriösem Namen und Provider wirkt professionell.

Überlegen Sie, welche Bilder Sie ins Netz stellen

Manche Urlaubsfotos mögen zwar lustig sein, aber möglicherweise sind sie später einmal peinlich. Viele Informationen sind später kaum noch zu löschen und halten sich lange. Um die Reputation positiv zu gestalten eignet sich Social Media Content. Präsenentieren Sie sich mit Ihrem Experten-Wissen. Dabei zählt die bewährte PR-Botschaft: Tue Gutes und rede darüber. Also: Bieten Sie lesenswerten Mehrwert und langweilen Sie Ihre Leser nicht mit Banalitäten.

Wie bauen Sie eine gute Online-Reputation auf?
Wie werden Sie online wahrgenommen? Wie können Sie sich als Berater, Trainer oder Coach in Social Media einen guten Namen machen? Die PR-Expertin Claudia Hilker gibt Ihnen im Experten-Interview mit Detlef Krause wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie Ihre Online-Reputation optimieren können.

Tags: , , , , , , ,

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie k$ouml;nnen diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Folge mir auf Twitter

Facebook

ProvenExpert

Hilker Consulting hat 4,56 von 5 Sterne | 83 Bewertungen auf ProvenExpert.com

Buch Publikationen

Übersetzer