Nutzertypologie im Social-Media-Marketing

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Es gibt bereits einige Nutzertypologien für das Social-Media-Marketing. Die Nutzer-Typologien komprimieren eine große Anzahl von Menschen zu Typen, um die Komplexität der Entscheidungsprozesse in Marketing und Unternehmenskommunikation zu reduzieren. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Typologie der Social-Media-Nutzer von Li und Bernoff und die Methode wird an einem Praxis-Beispiel erläutert.

Die Typologie Social-Media-Nutzer

Diese Nutzer-Typologie der Social-Media-User-Profiles ist entwickelt worden von Li und Bernoff (2011, S. 5). Sie wird in der Marketing-Praxis oft eingesetzt.

  1. Inaktive: Internet-Nutzer, die nicht im Web 2.0 teilnehmen
  2. Zuschauer lesen Blogs und Beiträge in Foren, sehen Sie sich Videos an, hören Podcasts
  3. Mitmacher: Haben Sie ein Profil auf einem sozialen Online Network.
  4. Sammler: Abonnieren Sie den Inhalt mit RSS-Feeds, zu bewerten und zu organisieren Online-Inhalte – zum Beispiel durch Indizierung (Tagging).
  5. Kritiker: Schreiben Sie Artikel über Produkte, Blog kommentieren, in Foren oder Wikis zu engagieren.
  6. Publisher: Schreiben im eignen Blog, Veröffentlichen eigene Videos und Fotos, etc.

 

Beispiel zur Nutzertypologie: USA / Germany

Die Verteilung der Nutzertypologien unterscheidet sich von Land zu Land. Vergleicht man die Social-Media-Nutzer in Deutschland und den Vereinigten Staaten, dann sind markante Unterschiede offensichtlich, wie die folgende Abbildung zeigt.

Social Media Nutzertyplogie

Social-Media-Nutzertyplogie

Die Social Media Nutzertypen aus den USA zeichnen sich aus durch viele Kritiker (73%), Sammler  (51%) und Zuschauer (37%). Deutsche Social Media Nutzertypen zeichnen sich aus durch viele Publisher (52%), Kritiker (38%) und Sammler (21%) (abgerufen am 28.02.2015  mit Forrester)

Fazit: Ein deutsches Unternehmen muss sich im Social-Media-Marketing ganz anders positionieren wie eine amerikanische Firma. Eine USA-Firma muss besonders gut mit kritischen Usern umgehen können, Content zum Sammeln bieten und Unterhaltung bieten. Ein deutsches Unternehmen dagegen muss Anregungen durch Mitmach-Kampagnen anbieten, auf kritische User eingehen und den Sammlern Mehrwerte bieten.

Quellen: Li, Charlene; Bernoff, Josh (2011): Groundswell. Winning in a world transformed by social technologies. Expanded and rev. ed. Boston, Mass.: Harvard Business Review Press mit Online Beitrag

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