Google startet Prospekte-Dienst

Marketing | 1 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Google startet einen Generalangriff auf den wichtigen Umsatzbringer regionaler Zeitungsverlage: das Geschäft mit den wöchentlichen Prospekten und Anzeigen der großen Handelsketten.

Das digitale Google-WochenangebotGoogle

 

Aldi, Lidl und Co sollen ihre Sonderangebote im neuen Dienst Google Wochenangebote künftig digital bewerben, Metro und Real sind schon dabei.

Für Nutzer interessante Angebote stellt der Suchmaschinen-Riese dabei automatisch nach oben. Infos über das Such- und Klickverhalten der Konsumenten sammelt der Konzern zentral. Auch Wohnadresse und Standort eines Mobil-Nutzers kann Google berücksichtigen.

Leidtragende des neuen Angebots sind nicht nur Tageszeitungen, sondern auch Anzeigenblätter und Prospektverteiler. Die konnten bisher davon profitieren, dass die Handelsriesen nach Alternativen zur teuren Tagezeitung suchten.

Auch Anbieter ähnlicher Onlinedienste wie KaufDa, das zu Springer gehört, und MeinProspket.de könnten gegen die Marktmacht von Google den kürzeren ziehen.

An kleinen Einzelhändlern ist Google offensichtlich nicht interessiert: Nur wer für seine Prospekt pro Quartal mehr als eine Million Seitenbesuche schafft, darf dauerhaft mitmachen. Beworben wird das neue Angebot vor allem über AdWords, bezahlen müssen die Handelsketten nach der Anzahl der Klicks auf ihr Angebot.

Quelle: kress.de

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