Die Social Media Pinnwand Pinterest

Management | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Social Media Plattformen sind zahlreich. In dieser Beitragsserie habe ich neben den klassischen Netzwerken für die alltägliche Kommunikation auch Netzwerke thematisiert, die auf den beruflichen Alltag ausgerichtet sind. Heute nehme ich in diesem Beitrag die soziale Pinnwand Pinterest zum Thema. Wie ist dieses Netzwerk aufgebaut? Welche Besonderheiten gibt es? Lesen Sie mehr dazu in diesem Beitrag!

Die Social Media Pinnwand

Social Media

Quelle: wikimedia.org

Mit 70 Millionen Nutzern weltweit ist Pinterest eine der drei großen sozialen Fotoplattformen, neben Instagram und flickr. Der Name des Netzwerkes setzt sich aus den englischen Wörtern ‚to pin‘ (etwas anheften) und ‚interest‘ (Interesse) zusammen. Nutzer laden Fotos auf ihre virtuelle Pinnwand, können andere Bilder liken und kommentieren und sie können anderen Nutzern dauerhaft folgen. Das Fotonetzwerk wird überwiegend von Privatpersonen genutzt. Besonders beliebt ist es bei Frauen, die 80% der User auf Pinterest ausmachen und bei den 30-49 Jährigen. Nach der Anmeldung müssen Interessengebiete bestimmt und auf den Boards, der Pinnwand, angelegt werden, sodass die eigenen Fotos übersichtlich gegliedert werden können. Danach kann dann gepint und repint werden.

Wie kann Pinterest nun von Unternehmen genutzt werden?

Unternehmen können auf Pinterest Produkte und ihre Philosophie visuell in Szene setzen. Das eignet sich z.B. besonders für die Lebensmittel-, Mode- und Tourismusbranche, da Bilder hier eindeutig ein gelungenes Werbemittel sind. Zudem stellen Unternehmen Bilder ihrer eigenen Website auf Pinterest ein, um somit User automatisch auf ihre Homepage zu leiten. Dadurch erhöht sich der Traffic enorm.

Als Beispiel das Profil von Claudia Hilker auf Pinterest!

Social Media

Einsteiger sollten bei Pinterest folgendes beachten:

Die eigene Pinnwand sollte gleich von Beginn an übersichtlich eingerichtet werden. Dazu eignen sich Themenbereiche und Unterthemen, wie Lebensmittel > Obst > Fleisch > Süßes mit jeweils starken Titelbildern, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Abgesehen davon ist es immer besser nur eigene Fotos zu pinnen, um Probleme mit dem Urheberrecht zu vermeiden.

Die Erfolgsmessung der Unternehmensaktivität

Wie können Unternehmen den Erfolg des eigenen Profils auf Pinterest messen? Das schnellste Mittel Erfolge auf Pinterest zu sehen, sind die Repins der eigenen Fotos bzw. Feedback aller Art. Auch die Klickrate auf Bilder, die zur Website führen, gibt Aufschluss über die Reichweite des Fotos. Pinterest zeigt seit Unternehmensbeginn ein stetiges Wachstum auf und das vor allem in der Interesse von Unternehmen sowie in den Finanzen. Rund 69% der US-Unternehmen sind auf Pinterest vertreten und nach einer weiteren Welle von Investoren in 2013 ist das Netzwerk 2,5 Mrd. US-Dollar schwer.

Vor- und Nachteile trotz Einzigartigkeit

Obwohl Pinterest durch das einzigartige Konzept ein Alleinstellungsmerkmal in der Welt der sozialen Netzwerke besitzt, gibt es neben Vorteilen auch Nachteile:

Vorteile: Bilder fesseln und ziehen mehr Aufmerksamkeit als Texte. Dadurch ist es leichter Botschaften und Geschichten zu übermitteln. Außerdem entsteht mehr Traffic, als bei anderen Netzwerken, da die Verweildauer wesentlich höher ist (zwischen 20 und 80 Min.).

Nachteile: Die Rücksichtnahme auf das Urheberrecht verhindert das einfache Verbreiten von Fotos aus dem Web. Dadurch geraten auch die eigenen Fotos mit jedem Repin weiter aus dem Visier und es wird immer schwieriger die eigenen Bildrechte zu verfolgen.

Fazit: Pinterest bietet eine schlichte, aber optisch eindrucksvolle Möglichkeit sich sozial zu vernetzen, Marketing zu betreiben oder lediglich Interessen bildlich zu teilen.

Ich hoffe, Ihnen hat der Beitrag gefallen und Sie konnten einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten erhalten, flickr als Unternehmensplattform zu nutzen. Bleiben Sie gespannt. Mit dem nächsten Beitrag widme ich mich dem Messenger Whatsapp! Vernetzten Sie sich mit mir auf Pinterest!

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