Tools: Content-Marketing mit Scompler

Strategie | 2 Kommentare | von Claudia Hilker

Wie können Unternehmen mit Tools den Prozess im Content-Marketing von der Strategie-Erstellung über Themen-Management und Redaktionsplanung bis hin zum Publishing und der Analyse strategisch managen? Ein Ansatz dazu bietet das Tool Scompler, das Mirko Lange mit seinem Team von talkabout entwickelt hat. Es soll Unternehmen bei der Planung und der Durchführung des Content-Marketings unterstützen. Durch Content-Marketing können Unternehmen sich strategisch online positionieren. Dies gelingt über individuellen Content mit verschiedenen Medienformaten auf diverse Plattformen und dient dazu, Zielgruppen anzusprechen und sie von den eigenen Leistungen zu überzeugen.

Mit Scompler Beiträge planen

Start: Mit einem Account bei Scompler kann man ganz einfach ein Projekt anlegen. Ist ein Projekt erstellt, öffnet sich ein Dashboard, das einen Kalender, einen Themenplan und einen Redaktionsplan anbietet. So kann der Nutzer Ideen sammeln, Beiträge erstellen und einplanen.

Content-Marketing

Planung: Im Redaktionsplan kann man Beiträge automatisch in ausgewählte soziale Netzwerke posten. Beiträge lassen sich für Blogartikel, Posts für Facebook und Google+, Tweets, Website-Content, E-Mails, Pressemitteilungen, Grafiken, Podcasts, Whitepaper, E-Books und Präsentationen einplanen.

Scompler

Evaluation: Im Redaktionsplan kann man durch eine automatische Analyse der bisherigen Beitragsreichweite die eigene Aktivität bewerten und verbessern.

Scompler verbindet Strategie und Reichweite

Das Tool ist aufgrund von zwei Anlässen entstanden. Mirko Lange, Chef von talkabout Consulting, hat vor zwei Jahren einen Artikel „Von Social Media zu Content Marketing: Wir müssen aufhören, vom Kanal her zu denken!‘‘ geschrieben, in dem er kritisiert hat, dass Unternehmen Content-Strategien pro Netzwerke getrennt betrachten. Um dieser Arbeitsweise entgegenzuwirken, hat er neue Ansätze zur Content-Strategie entwickelt, die alle Kanäle eines Unternehmens miteinander verbinden. Dabei reicht ein Redaktionsplan mit Excel nicht mehr aus, um die Komplexität der Anforderungen zu meistern. Somit enstand die Idee von Scompler. Bei dem Tool besteht die Möglichkeit, die Strategie detailliert zu planen. Dies geschieht, indem der Nutzer die strategischen und operativen Ziele und die Zielgruppe auswählt. Dadurch erhält der Nutzer einen digitalen Leitfaden, an welchem er sich während der Kampagne orientieren kann. Im Anschluss können die Kanäle gewählt werden, über die die Beiträge veröffentlicht werden sollen.

Unterschiedliche Versionen für verschiedene Anwender

Die Nutzerzahl von Scompler liegt aktuell bei 1.300 registrierten Usern (Start vor drei Monaten). Davon sind aber nur 10 Prozent aktiv. Das hängt laut Mirko Lange damit zusammen, dass die angemeldeten Nutzer darauf fokussiert sind, einzelne Kanäle zu organisieren. Trotzem gibt es unter den interessierten Nutzern viele, die sich das Tool ansehen und es testen. Um die Zahl der aktiven Nutzer zu steigern, bietet talkabout Consulting mit Scompler ONE, Scompler TEAM und Scompler PRO 3, Versionen an, die auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten sind. Scompler One ist auf eine Person zugeschnitten, beinhaltet Grundfunktionen und ist kostenfrei erhältlich.

Content-MarketingScompler Team konzentriert sich auf die Anwendung in einem Team, bietet weiterführende Funktionen, wie ein persönliches Dashboard, eine Definition von Rollen und eine individuelle Rechtevergabe für Rollen. Es kostet monatlich 49 Euro. Scompler Pro beinhaltet für monatlich 99 Euro pro User den vollen Funktionsumfang, wie der Anzeige von quartalsbezogenen Reports und einem Export zu WordPress.

Fazit: Klassische Werbung verliert für Unternehmen an Attraktivität, weil es immer kostenintensiver wird und es an Wirkungserfolgen verliert. Durch Content-Marketing können Kunden verstärkt angezogen werden. Um Content-Marketing allerdings erfolgreich anwenden zu können, benötigen Unternehmen eine effiziente Content-Strategie. Dazu gehört auch die Arbeit mit Tools über die sich alle wichtigen Plattformen zentral bearbeiten lassen.

Scompler bietet dafür eine gute Möglichkeit, da es eine Bearbeitung mit mehreren Usern ermöglicht und sich verschiedene User auf unterschiedliche Plattformen konzentrieren können. Gleichzeitig werden alle Arbeitsschritte in Scompler gesammelt, sodass jeder Nutzer immer auf alle Informationen zugreifen kann. Wir sind gespannt, wie sich der Markt im Bereich von Tools für Content-Marketing weiter entwickeln wird.

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Kommentare

  1. Hallo Claudia. Ein sehr spannendes Tool, von dem ich bisher noch nichts gehört habe. Gerade wenn man bedenkt, dass Content Marketing in vielen Unternehmen noch sehr stiefmütterlich behandelt wird, kommt ein solches Tool genau richtig. Es zeigt einfach sofort, dass Content Marketing nicht zufällig ein muss, sondern ganz genau geplant werden kann. So sind dann auch gewisse Erfolge reproduzierbar und man kann auf dieser Strategie konkret aufbauen.

    Ich werde mich gleich mal anmelden und es testen.

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