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Studie Social Media Kennzahlen

Die wichtigsten Social Media Studienergebnisse im Überblick

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Social Media entwickeln sich jedes Jahr weiter. Besonders im Alltag, wie auch im Marketing und Vertrieb wachsen Stellenwert und Trends. Deshalb gibt es jedes Jahr auch zahlreiche Unternehmen und Plattformen, die Studien zu verschiedenen Themen im Social-Media-Marketing durchführen. Dabei werden Fragen untersucht, wie: Wo stehen Unternehmen im Social-Media-Marketing? Welche Tools und Plattformen nutzen sie? Was sind die Herausforderungen? In diesem Beitrag erhalten Sie die wichtigsten Studienergebnisse rund um Social Media aus dem Jahr 2016 auf einen Blick.

Social Media und Unternehmen

Das Deutsche Institut für Marketing (DIM) hat in der Studie Social Media Marketing 2016 520 deutsche Unternehmen zu ihrer Einstellung und Arbiet mit Social Media befragt. Das sind die wichtigstens Ergebnisse:

  • 2016 haben knapp 90 Prozent der Befragten Social Media für die Unternehmenskommunikation genutzt
  • Drei Viertel sehen eine große Zukunft in Social-Media-Marketing
  • Rund 71 Prozent übernehmen den Einsatz der sozialen Netzwerke selbst und lagern nicht an externe Agenturen aus; sie nutzen Corporate Blogs, um relevanten Content zu streuen
  • Bilder sieht die Mehrheit als wichtiges Element im Social-Media-Markting, danach kommen Texte und Videos.

Ziele in Social Media

Das Creditreform Boniversum hat 2016 eine Umfrage gestartet und Unternehmen gefragt, für welche Ziele sie Social Media hauptsächlich einsetzen. Die Grafik der Statistikplattform statista zeigt die Ergebnisse im Vergleich zu 2015.

Studie Social Media Ziele

Während der enge Kontakt und die Steigerung der Bekanntheit als Ziele für Unternehmen weniger interessant geworden sind, geht es den Firmen seit letztem Jahr mehr darum, die richtige Zielgruppe zu erreichen, mit der richtigen Ansprache und den Umsatz durch Social Media zu steigern. Leadgewinnung rückt in den Fokus.

Social-Media-Plattformen

Studien, die prüfen, welche Plattformen bei Unternehmen beliebt sind, zeigen deutliche Tendenzen:

  • Facebook wird von den Unternehmen immer noch als Nummer eins genutzt, gefolgt von YouTube und Twitter (Quelle: Social Media Marketing 2016, DIM)
  • Instagram wird immer beliebter bei US-Firmen als Marketing-Instrument (Quelle: Emarketer)
    Studie Social Media Instagram

    Quelle: Emarketer

  • Im Durchschnitt kommen 15 Prozent der Visits auf einen Artikel über Twitter. Facebook bringt zwar mehr Traffic, aber Twitter-User verweilen länger auf einer Seite (Quelle: Pew Research Center).

SEO im Social-Media-Marketing

SEO-Arbeit und Hashtags sind ein wichtiger Faktor in Social Media. Unternehmen müssen sich mit Keywords und SEO-optimierten Texten beschäftigen, sonst verliert sich die viele harte Arbeit im Web-Orbit. Das zeigen auch immer wieder Studien zu SEO.

  • Die Inbound-Marketing-Plattform Hubspot hat in einer Inbound Marketing Studie gezeigt, dass über die Hälfte der befragten Unternehmen eine organische Sichtbarkeit in den Suchmaschinen und damit den Ausbau von SEO als höchste Priorität im Social-Media-Marketing sehen.

Social Media Erfolgsmessung

Bei der Arbeit mit den sozialen Netzwerken ist es sehr wichtig, regelmäßig die Arbeit zu analysieren und Erfolge zu messen. Nur so lässt sich feststellen, ob die eigene Strategie erfolgreich läuft oder Elemente verbessert werden sollten.

Die Analyse-Plattform Simply Measured hat mittels einer Umfrage 2016 die wichtigsten Kennzahlen von Unternehmen für die Erfolgsmessung in Social Media ermittelt. Ganz oben steht das Engagement mit Likes und Kommentaren, danach folgen Traffic zur Website sowie die Antwortzeiten. Von den über 300 befragten Marketers untersuchen 20 Prozent die Interaktion in den sozialen Medien genauer und setzen die Arbeit von Website und Social-Media-Kanälen in Bezug.

Social-Media-Tools

Tools sind wichtige Marketing-Instrumente. Sie helfen Prozesse zu automatisieren, langfristig zu planen und gleichzeitig Erfolge zu messen. Laut dem Goldbach Interactive Toolreport 2016 sind die Top Tools für Unternehmen folgende:

Der Toolreport hat auch gezeigt, dass der Trend zu ganzheitlichen Tools geht, die das Social-Media-Management an einem Ort zusammenführen. Unternehmen wollen Automatisierungsprozesse, um Zeit zu sparen und legen den Fokus immer mehr auf die Performance zur Community-Pflege.

Herausforderungen in Social Media

Die Herausforderungen im Social-Media-Marketing sind ähnlich denen im Content-Marketing oder Inbound Marketing. Unternehmen haben meist Schwierigkeiten Ressourcen aufzubauen, weil das Budget zu gering ist. Die Studie State of Inbound Marketing 2016 von Hubspot zeigt die drei größten Herausforderungen im Social-Media-Marketing:

  • Traffic in Social Media in Leads umwandeln
  • den ROI nachzuweisen
  • genügend Budget zu sichern und sinnvoll zu investieren.

Fazit: Kaum ein Unternehmen kann die Bedeutung der Social Media im Marekting und Vertrieb leugnen. Viele Unternehmen sehen das Potential und sind offen für innovative Möglichkeiten. Neben Facebook, Twitter und YouTube, wagen einige Firmen auch Schritte auf Instagram oder Snapchat. Für 2017 gilt es individuelle Strategien zu entwickeln und spannende Social-Media-Kampagnen umzusetzen. Wir beraten Sie gerne dabei, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

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80/20-Regel Social-Media-Marketing

Die größten Fehler im Social-Media-Marketing

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Social-Media-Marketing dürfen Unternehmen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es braucht eine gut geplante und gepflegte Social-Media-Strategie, damit sich keine Fehler einschleichen. Gerade kleine, typische Fehler passieren schnell, wenn Unternehmen in den Social Media unterwegs sind. Die Folgen können sich auf alles auswirken – Image, Kundenbindung, Reichweite, Umsatz. Deshalb gibt der Beitrag Empfehlungen, wie Sie drei der größten Social-Media-Fehler vermeiden können.

Fehler 1: Falsche Themen-Balance

Viele Unternehmen meinen nur über sich selbst und ihre Marke posten zu müssen. Für die Kundenbindung braucht es jedoch mehr als bloße Posts über ein Unternehmen. Kunden wollen Abwechslung und interessante Einblicke hinter die Kulissen bzw. in angelehnte Themen. Um hier die richtige Balance zu finden, halten Sie sich an 80/20-Regel.

Die 80/20-Regel

In einer guten Social-Media-Strategie sind die Themenschwerpunkte klar verteilt. 80 Prozent sollten keinen kommerziellen Zweck bedienen. Hierunter fallen Posts, wie Branchenrelevante News (Studien, Infografiken…), Expertentipps, Videos und Bilder und andere relevante Beiträge. Die anderen 20 Prozent können Unternehmen für Eigenwerbung nutzen. Produktinfos, Angebote, Gewinnspiele oder andere Call-to-Actions, die auf das Unternehmen aufmerksam machen.

Fehler 2: Negative Kommentare ignorieren

Es kommt immer wieder vor, dass unzufriedene Kunden sich auf Ihren Profilen auslassen und etwas negatives, kritisches schreiben. Nicht jeder negative Kommentar ist gleich eine Social-Media-Krise, aber sollte auf jeden Fall Beachtung bekommen. Viele Unternehmen ignorieren solche Kommentare oder löschen sie direkt. Das ist unprofessionell und unterstützt den Verdacht, dass an der Kritik etwas dran ist. Hier sollten Sie in folgenden Schritten vorgehen:

  1. Negative Kommentare niemals löschen, wenn es sich nicht um einen hetzerischen oder rassistischen Kommentar handelt.
  2. Immer zügig antworten, dabei freundlich, sachlich und positiv bleiben.
  3. Kontaktieren Sie den Kunden dann in einer persönlichen Nachricht, um mögliche Lösungsansätze zu besprechen und seinen Unmut in ein positives Kundenerlebnis umzuwandeln.
  4. Sollte der Kunde weiterhin negativ kommentieren, sogar ausfallend oder beleidigend werden, dann weisen Sie ihn auf Ihre Social-Media-Guidelines hin. Diese sollten Sie auf Ihrer Website sichtbar zugänglich machen.

Fehler 3: Wahllos Hashtags im Social-Media-Marketing einsetzen

Oft verstehen Unternehmen das Prinzip von Hashtags nicht. Sie wissen, dass es etwas mit Keywords zu tun hat, aber dass dahinter eine durchdachte Strategie steckt, verstehen viele nicht. Sie setzen vor jedes zweite Wort oder Substantiv eine Raute. Damit tun Sie sich und Ihrer digitalen Sichtbarkeit keinen Gefallen.

Hashtags Do’s and Don’ts

Überlegen Sie sich eine Strategie für Ihre Hashtags. Allgemein gilt:

  • Recherchieren Sie, welche Hashtags stark sind und welche nicht.
  • Kreieren Sie eigene Hashtags für Ihre Marke.
  • Ihre Keywords, die Sie auch für Ihre Website verwenden, sind Hashtags in einem Post, mehr nicht.
  • Packen Sie lediglich 2-3 Hashtags in einen Post.
  • Lassen Sie Sonderzeichen weg, die unterbrechen die Hashstags.

Die einzige Plattform, auf der mehr als elf Hashtags den Post erst richtig nach vorne bringen, ist Instagram. Das Netzwerk lebt von der Raute. Daher ist es besonders wichtig, dass die getagten Wörter gut ausgewählt sind.

Fazit: Wenn Sie diese drei Fehler vermeiden und regelmäßig prüfen, dann haben Sie eine solide Grundlage für Ihr Social-Media-Marketing geschaffen. Wir beraten Sie gerne bei Ihrer Social-Media-Marketing-Strategie. Schreiben Sie uns einfach eine Email.




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