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Social Media Marketing Studie_DIM 2018

Studie: Social Media Marketing in deutschen Unternehmen

Marketing | 0 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Welchen Stellenwert hat Social Media Marketing in deutschen Unternehmen? Welche Trends gibt’s es? Ein Blick auf die Ergebnisse der Studie „Social Media Marketing in Unternehmen 2018“ vom Deutschen Institut für Marketing 2018 zeigt, dass Blogs (29,6 Prozent) und YouTube (22,2 Prozent) zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen werden und in vielen Unternehmen fest für die Zukunft eingeplant sind. Zu den weiteren geplanten Social Media Marketing Instrumente zählt WhatsApp. Lesen Sie mehr dazu, welche Instrumente relevant sind.

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Social Media Manager Berufsbilder_Claudia Hilker

Social Media Berufsbilder

Marketing | 0 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Social Media Manager sind seit Jahren stark gefragt am Markt. Es gibt viele tausenden Stellenausschreibungen dazu, z. B. in der Jobbörse Monster.  Doch wie ist das konkrete Berufsbild „Social Media Manager“? Im Beitrag werden die Social Media Berufsbilder vom BVCM vorgestellt und diskutiert.

Social Media Manager im Unternehmen

Social Media Marketing hat einen hohen Stellenwert für Menschen und Unternehmen gewonnen. Jeder dritte Mensch kann sich sein Leben nicht mehr ohne Social Media vorstellen, so eine aktuelle Bitkom Studie. Immer mehr Unternehmen stellen deshalb Personal im Social Media Management ein, denn sie erkenne, dass es nicht mehr ausreicht, Social Media nur nebenbei zu betreuen. Ein professioneller Social Media Auftritt erfordert den Einsatz strategisch konzeptioneller Social Media Experten.

Berufsbild Social Media Manager

Social Media Manager sind innerhalb der Unternehmenskommunikation für die Betreuung der Social Media Netzwerke zuständig. Sie veröffentlichen News, reagieren auf Kommentare und moderieren Diskussionen. Zudem sind sie für die Social Media Erfolgsmessung der Kampagnen und Maßnahmen zuständig.

Die Tätigkeiten des Social Media Managers fallen oft in den Aufgabenbereich der PR-Abteilung. Social Media Manager sind meist in PR-Agenturen oder den Kommunikationsabteilungen größerer Unternehmen beschäftigt. Das Gehalt liegt zum Start bei etwa 3.000 Euro brutto.

Social Media Manager Ausbildungen

Für professionelle Arbeitsweise sind Social Media Manager Fortbildung empfehlenswert, die auf Berufserfahrungen aufbauen. Mit einer Weiterbildung zum Social Media Manager gelingt es leichter, sich zu qualifizieren für Herausforderungen und den Aufstieg in leitender Positionen und zur Entwicklung von Social Media Strategien. Grundsätzlich ist aber auch ein Quereinstieg für PR-Manager oder Online Redakteure möglich.

Social Media Manager sind für Kommunikationsvorgänge ihres Unternehmens im Social Web verantwortlich. Auf Plattformen wie Facebook oder Twitter reagieren sie auf Fragen oder Kritik. Durch Veröffentlichungen und Kampagnen versuchen Social Media Manager, die Aufmerksamkeit für ihre Themen zu steigern und neue Kundengruppen zu gewinnen. Den Erfolg dieser Maßnahmen überwachen sie mit Analysen und Reportings. Hier finden Sie noch einige Tipps für Social Media Manager in der Praxis.

BVCM Definition der Social Media Berufsbilder zur Orientierung

Der Bundesverband sieht  Bedarf an Definitionen. „Immer häufiger werden wir mit der Frage konfrontiert, wie man eigentlich Social Media Manager wird. Aus unserer Sicht geht es dabei vielmehr um die Entwicklung spezifischer Kompetenzen – die abhängig vom jeweiligen Berufsbild durchaus unterschiedlich sind – als um den Weg, wie die jeweiligen Kompetenzen erlangt werden,“ so Florian Stöhr, Vorsitzender des BVCM. Damit soll verdeutlicht werden, wo sich die einzelnen Berufsbilder unterscheiden und „wie der Grad der Professionalisierung aussieht“.

Fünf Social Media Berufsbilder werden definiert: Der 1) Junior-, 2) Senior Community Manager, 3) Junior-, 4) Senior Social Media Manager und 5) Social Media Consultant. „Sicherlich gehen die Meinungen zu den Berufsbildern weit auseinander. Durch die Erfahrungen unserer Mitglieder, die zum Teil bereits seit Jahren in der Branche arbeiten, gehen wir davon aus, eine erste Grundlage geschaffen zu haben. Dennoch sehen wir in unserer Definition der Berufsbilder bewusst zunächst einen Entwurf, der als Grundlage für weitere Diskussionen dienen soll.“

Durch die Skizzierung der Kompetenzfelder möchte der Verband dem Nachwuchs eine Orientierungshilfe durch Trennschärfe zwischen den Social Media Berufsbildern bieten. Zum anderen soll Unternehmen schon vor der Ausschreibung vakanter Positionen eine realistische Erwartungshaltung erhalten, zum Finden von Professionals für offene Stellen gemäß der Anforderungen, siehe nachfolgende Grafik aus der Übersichts-Tabelle: Anforderungsprofile an Social Media Berufsbilder.

Social Media Berufsbilder

Beim BVCM Modell 2012 liegt der Fokus zunächst auf Community Manager. Dann erst folgen die Social Media Manager. Bei einem Berufsbilder für Social Media Manager wäre es konzeptionell logischer, zunächst die Social Media Berufsbilder zu definieren und nachfolgend die Community Manager.

Differenziertes BVCM Modell der Social Media Berufsbilder

Nun hat der BVCM Verband eine neue Version vorgestellt bezüglich der neuen Kompetenzen. Unterschieden werden dabei fachliche, soziale, persönliche  Kompetenzen sowie Führungs- und Methodenkompetenzen, siehe folgende BVCM Abbildung.

Social Media Kompetenz Modell

 

Das BVCM Kompetenzmodell differenziert die fünf oben genannte Bereiche wie folgt in 1) Anfänger, 2) Fortgeschrittene, 3)Kompetent, 4) Erfahrende und 5) Experte.

Social Media Berufsbild

Social Media Berufsbild

Modell von Hilker Consulting: Erweiterung der Social Media Berufsbilder in der integrierten Kommunikation

Nach Praxis-Erfahrungen ergeben sich viele neuen Facetten in den Social Media Manager Berufsbildern. Nach meinen Praxis-Erfahrungen als Social Media Beraterin, Social Media BuchaAutorin, Inhaberin von Hilker Consulting mit zahlreichen Social Media Projekten und auf Basis meiner Dissertation über Social Media Marketing mit Social Media mit empirischer Forschung und Vorlesungen für die Fortbildung „Social Media Manager“ an der Technischen Hochschule in Köln ergeben sich neue Varianten in den Social Media Manager Berufsbildern durch Schnittstellen-Ansätze in Bezug auf Unternehmensbereiche und -Funktionen in der integrierten Kommunikation.

Viele Unternehmen haben keine hundert-prozentige Social Media Manager/in, sondern arbeiten mit einem integrierten Kommunikationsansatz, so dass die Mitarbeiter Social Media in ihre bisherigen Aufgaben integrieren.  Deshalb basiert mein Vorschlag für eine aktualisierte erweiterte Perspektive der Social Media Berufsbilder auf der Beobachtung in der Praxis, dass die Social Media Integration in die Unternehmensprozesse zu einer Verschmelzung traditioneller Berufsbilder führt. So integrieren PR-Experten Social Media ebenso in ihre Aufgabenbereiche so wie Vertriebler Social Media zur Anbahnung von Kontakten nutzen (Social Selling). Auch Personaler nutzen Social Media für das Employer Branding, insbesondere mit Corporate Influencer zur Personalsuche. Auch Event-Marketers nutzen Social Media zur Vermarktung, Durchführung und Nachbereitung von Kongressen, Messen oder Webinaren.

Eine neue Erweiterung der Social Media Manager Berufsbilder entsteht durch Influencer Marketing  zur Erhöhung von Glaubwürdigkeit und Reichweite. Neu ist ebenfalls die I Ausrichtung auf Content Marketing, also kundenrelevante und markengerechte hochwertige Inhalte in Social Media zu teilen, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Ebenfalls neu ist die Arbeitsweise von Crossmedia Kampagnen Manager, sie nutzen oftmals Tools zur Marketing Automation, um Social Media systematisch, effizient zu nutzen.


Social Media Manager Berufsbilder_Claudia Hilker

Gute Gründe für den Beruf des Social Media Managers

  1. Arbeiten in einer jungen, dynamischen und aufstrebenden Branche
  2. Die eigene Social-Media-Affinität lässt sich auch beruflich nutzen
  3. Kommunikation: Ausbau durch Kunden-Dialogen online
  4. Verantwortung als Repräsentant eines Unternehmens
  5. Strategie-Entwicklung mit Top-Management
  6. Einfluss auf innovative Entscheidungen.
  7. Leidenschaft für Social Media!

Lesen Sie mehr über strategisches Social Media Marketing: Ziele und Einsatzbereiche im Social-Media-Marketing sowie Herausforderungen und Nutzen mit einer Social-Media-Strategie in zehn Schritten mit Organisation und Prozesse sowie zum effizienten Social-Media-Management.


 

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Ein Leben ohne Social Media ist für jeden Dritten unvorstellbar

Ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellbar

Marketing | 3 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Social Media durchdringt unser Leben immer mehr. Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) kann sich ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellen. Unter den 14- bis 29-Jährigen ist es sogar jeder Zweite (49 Prozent). Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 1.212 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom (Feb. 2018).

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Facebook Reichweite Content Marketing

Neuer Facebook-Algorithmus: Was ändert sich im Content-Marketing?

Marketing | 0 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Im Social Media Marketing gibt es ständig Veränderungen. Unternehmen und Medienhäuser verzweifeln seit kurzem an ihrer Facebook Reichweite. Facebook hat mal wieder am Algorithmus geschraubt, mit großer Auswirkung auf die organische Reichweite von Postings. Wir haben über die Jahre immer wieder über Facebook und das Problem der sinkenden Sichtbarkeit geschrieben. Dieses Mal scheint die Wirkung auf das Content-Marketing erheblich zu sein. Dieser Beitrag gibt Inspirationen, was Sie an Ihrer Strategie möglicherweise anpasen müssen.

Content Marketing für Facebook

Mark Zuckerberg persönlich hat Mitte Januar angekündigt, dass der Algorithmus auf Facebook der laufenden Kritik viele User entgegen kommt und wieder mehr persönliche Bindungen fördern will. Heißt: im News-Feed werden den Nutzern wieder mehr Posts von Familie und Freunden angezeigt und nur noch ein Bruchteil von geliketen Unternehmen und Seiten.

Die Beiträge werden also jetzt danach gefiltert, ob sie bedeutungsvolle Interaktionen erzielen. Hier gilt das bekannte Prinzip: je mehr Fans sich zu einem Posting äußern (Kommentare/Teilen), je weiter wird der Beitrag verbreitet. Da Unternehmen nach dem neuen Algorithmus eben nur noch einen Bruchteil Ihre Fans erreichen, hängt es von diesem Bruchteil ab, wie erfolgreich der Beitrag wird. Schwierig.

Konsequenzen für das Content-Marketing

Die Auswirkung haben viele Unternehmen in den letzten Wochen drastisch bemerkt. Die Likes und Kommentare sind rapide zurückgegangen. Jede Interaktion hat sich auf ein Bruchteil reduziert. Und jede fehlende Interaktion wertet Facebook jetzt noch stärker als uninteressanter Beitrag. Das hat zur Folge, dass Ihre Seite es zunehmend schwieriger hat im News-Feed der Fans aufzutauchen. Viele Unternehmen fühlen sich gedrängt, mehr auf Paid-Reichweite zu setzen und häufiger ihre Postings zu bewerben. Im Allgemeinen ist aber die größte Konsequenz, die Content-Marketing-Strategie umzustellen und andere, neue Wege zu finden, weiter im Spiel zu bleiben.

Wie können Unternehmen mit dem neuen Facebook Algorithmus umgehen?

Bis jetzt gibt es noch nicht DIE Lösung. Es wird noch viel probiert und analysiert. Wir haben vier Tipps, die Chancen bieten, dem neuen Algorithmus entgegen zu wirken.

1) Mit Facebook-Gruppen arbeiten: Gruppen sind bei Facebook noch in der Wertung der guten Reichweite. Denn dort läuft viel Interaktion. Das liegt daran, dass in einer Gruppe oft vieles ausgetauscht wird, was die Mitglieder wirklich interessiert. Dort dominieren Diskussionen. Unternehmen können als Marke ebenfalls eine Gruppe erstellen. Laden Sie Ihre Fans dort ein und posten Sie Ihre Beiträge neben Ihrer normalen Facebook-Seite auch in der Gruppe. So bauen Sie gleich eine intensivere Community auf und sichern sich eine höhere Position im News-Feed Ihrer Fans.2) Facebook-Stories erstellen: Wie auf Instagram gibt es auch bei Facebook seit einiger Zeit neben dem News-Feed das Feld der Story. Dort können Unternehmen eine Bilderreihe oder Postingreihe erstellen.

Es braucht allerdings den blauen Haken am Profil, um solche Stories zu erstellen, damit gesichert ist, dass Sie genügend Fans haben. Da bisher nur wenige Unternehmen die Story auf Facebook nutzen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass viele Ihrer Follower Ihre Story sehen.

3) Ein Plus für Influencer Marketing: Profile und Seiten von bekannteren Persönlichkeiten sind nach wie vor hoch in der Reichweite. Für die Influencer ist der veränderte Algorithmus eine super Chance noch mehr Follower zu ziehen. Es ist also auch von Vorteil mehr in Influencer Marketing zu investieren. Darüber Content mit Mehrwert zu produzieren und Fans zu erreichen, ist ein Versuch Wert, den neuen Algorithmus zu brechen. Denn Influencer erzeugen oft viel Engagement durch viel Austausch. Dazu braucht es aber clevere Postings mit Storytelling, als das stumpfe Platzieren von Produkten im Bild.

4) Ihr fragt, wir antworten: Einige Social-Media-Experten raten dazu, neue Strategien auszuprobieren. Der simple Engagement-Aufruf mit einer direkt im Post gestellten Frage funktioniert nicht mehr so gut. Dazu erreicht der Post einfach zu wenige. Das zeigen zum Beispiel die Facebook Inhalte von Schwarzkopf im Januar, die bisher Vorreiter im Content-Marketing waren.

Hier können Unternehmen versuchen, den Spieß umzudrehen: über eine Kampagne, bei der die Fans die Fragen stellen und das Unternehmen via Facebook anwortet. In der Modewelt ist das recht einfach zu erreichen, über Styling-Fragen, bis zur Typberatung. Aber auch in anderen Branchen funktioniert die Positionierung als Experte, der Fragen beantwortet.

Dabei kommt der Anstoß zum Engagement nicht vom Unternehmen, sondern von den Fans, die die Fragen stellen. Das wird grundsätzlich in Sachen Reichweite schonmal höher gewertet. Die Kampagne muss selbstverständlich erstmal bei den Followern ankommen und sollte daher zu Beginn beworben werden. Dann braucht es eine Zeit, bis es sich rumspricht und viele Fans erreicht hat. Hier eignet sich zum Beispiel die Kombination mit einer Gruppe. Dort läuft das Frage-Antwort-Prinzip häufig als Grundlage und erreicht viele Mitglieder.

Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Keiner der Tipps ist ein absoluter Selbstläufer. Jede neue Strategie braucht Investition, Geduld und Herzblut. Aber im Moment bleibt Unternehmen nichts anderes übrig, als neue Wege zu probieren. Andernfalls stagniert die Reichweite auf Facebook immer weiter. Wichtig für Unternehmen ist also:

  1. Beschäftigen Sie sich mit der neuen Lage, nehmen Sie sie ernst.
  2. Was Sie ausprobieren, muss zu Ihren Themen passen. Das betrifft vor allem die Frage-Antwort-Methode.
  3. Fahren Sie erstmal einen Piloten und schauen Sie, wie Ihre neue Strategie ankommt und sich entwickelt. Dann erst zurren Sie sie fest und investieren mehr.

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Love Brand in Social Media: Facebook

Love Brands: Beliebte Marken in Social Media

Marketing | 0 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Welche Marken sind „Love Brands“ (beliebte Marken) in Social Media? Das Branding in Social Media ist in der Marketing-Strategie ein relevanter Erfolgsfaktor. Damit dies gelingt ist eine individuelle Social-Media-Marketing Strategie erforderlich, um hohe Reichweiten und die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu gewinnen. Welche Marken sind „Love Brands“ in Social Media? Dazu fassen wir im folgenden Beitrag die Ergebnisse zwei aktueller Studien zusammen.

Love Brands: Lieblingsmarke ist Facebook

Facebook ist laut einer Erhebung von Netbase die beliebteste Marke weltweit. Zu diesem Schluss kommen die Analysten nach Auswertung von 356 Millionen englischsprachigen Posts (Blogs, Foren, News-Seiten, Twitter, Tumblr u.v.m.) – darunter auch 63 Millionen positive Erwähnungen des größten sozialen Netzwerks der Welt. Die Top 3 des Rankings werden von Amazon und eBay kommpletiert. Das bestplatzierte deutsche Unternehmen ist Adidas auf Rang 21, siehe folgende Infografik von Statista.

Love Brands: Beliebte Marken in Social Media

Beliebte Marken in Social Media

Eine andere Studie der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor hat ebenfalls die beliebtesten Marken im Social Web ermittelt. Nachfolgend stellen wir Ihnen fünf der beliebtesten Marken aus verschiedenen Branchen vor. Für die Studie wurde von Januar bis Dezember 2016 untersucht, wie oft die deutschen Verbraucher über Marken diskutieren und wie sie über Preis, Service, Qualität und Ansehen urteilen.

Ausgewertet wurden die Daten mit dem Webmonitoring-Tool Web Analyzer. Die Software analysiert zehntausende Online-Nachrichten und über eine Million Social-Media-Quellen. Für die Ermittlung der beliebtesten Marken im Social Web wurden über 14 Millionen Kundenstimmen zu 3.000 Marken untersucht. Letztlich haben sich 21 Kundenlieblinge herauskristallisiert als Vorreiter für Branchen.

Kunden-Lieblinge: Die beliebtesten Marken aus 20 Branchen

Die Studien-Ergebnisse zeigen die beliebtesten Marken 2016 im Social Web.

Love Brands in Social Media

Wir stellen Ihnen nachfolgend fünf der beliebtesten Marken vor. Die Love Brands kommen aus der Automobilbranche, dem Sport, Hardware, dem Online-Handel und Baumärkten. Diese Love Brands werden nachfolgend mit Details erläutert: 1) Automobil: BMW, 2) Baumärkte: Toom, 3) Hardware: IBM, 4) Sportartikel: Adidas und 5) Versand- und Online-Handel: Amazon.

1) Love Brand „BMW“ in Social Media

Der Münchener Autoherrsteller BMW ist besonders auf Twitter und Instagram sehr erfolgreich. Twitter dient als reiner News-Kanal zum Unternehmen und den Produkten, Instagram ist hingegen die Bilderplattform für emotionale Stories. Besonders auf Instagram arbeitet BMW viel mit user generated-Content. Unter dem Hashtag #bmwrepost können Follower und Kunden ihre Geschichten und Bilder zu BMW verbreiten und retweeten. Dadurch baut BMW nähe zu den Followern auf und vermarktet sich authentisch. Für Reichweite und Engagement setzt der Konzern auf Influencer. Sie führen Kampagnen mit einflussreichen Nutzern, wie zum Beispiel die Kampagne „Eyes on Gigi“.

Mit diesem Video geht es BMW vor allem um den Ansatz „Digital First“ und Interaktion der Zuschauer und Fans. Sie sollen das Topmodel Gigi Hadid und den damals neuen BMW M2 Coupés nicht aus den Augen lassen. Nach einer aufwendig gefilmten Auto-Choreographie können die Zuschauer interaktiv auswählen, wo Gigi und ihr BMW am Ende stehen. Die Fans und Follower fühlen sich also angesprochen, mit einbezogen und bekommen gleichzeitig noch ein aufregendes Video präsentiert.

2) Love Brand „Adidas“ in Social Media

Adidas hat allein schon als riesige Sportmarke einen großen Erfolg. Unzählige Werbe-Kampagnen mit großen Sport-Events und prominenten Sportlern erzeugen viel Aufmerksamkeit. Zudem ist Adidas in Social Media Netzwerken aktiv. Allein auf Facebook und Twitter besitzt das Unternehmen mehrere Profile für jede Marke.

Social Media beliebteste Marken Adidas

Diese Marken laufen aber auf den jeweiligen Hauptprofilen zusammen, da Adidas häufig denselben Content auf den Kanälen verbreitet bzw. den Content der Unterprofile zur Hauptseite führt. Zudem liket Adidas viele andere Seiten und betreibt so kluges Networking, um einmal die Reichweite simpel zu erhöhen und sich zum anderen überall ins Gespräch zu bringen. Ein weiterer kluger Schachzug von Adidas sind die Kooperationen mit vielen Star-Sportlern, die wiederum als Influencer eine enorme Reichweite für Adidas bewirken.

3) Love Brand „IBM“ in Social Media

IBM arbeitet mit vielen Social Analytic Programmen, sogar in Kooperation mit Twitter. Deshalb hat IBM auch mehrere Twitter-Profile, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Im Hauptprofil fokussiert sich IBM auf News, Produkt-Updates und Promotion-Aktionen. Auf Facebook hat IBM Profile zu den Themen: Social Business und Employer Branding. Überhaupt setzt IBM viel auf Employer Branding sowie Employer Recruiting via Social Media.

So nutzt IBM Instagram, um Fotos aus Büroräumen und dem Arbeitsalltag der Mitarbeiter zu posten. Dadurch bekommen die Follower immer wieder Einblicke hinter die Kulissen eines großen Konzerns. Das fördert die Transparenz, Authentizität und Kundennähe. Um das alles zu betreuen, hat IBM ein großes Social-Media-Team mit definierten Aufgaben. Guidelines und Redaktionsplänen.

4) Love Brand „Amazon“ in Social Media

Bei Amazon ist E-Commerce das Thema und Verkaufen. Auf Facebook postet Amazon hauptsächlich Produkt-Details, Reviews oder Rabatt-Aktionen. Gleichzeitig überzeugt Amazon mit Interaktionen in Social Media. In Echtzeit kommentieren sie Postings und Anfragen, bringen Humor mit ein und geben den Fans das Gefühl, ein guter Stammkunde zu sein.

Beliebteste Marken Amazon Spark

Gerade erst hat Amazon eine eigene Social Plattform in der Amazon-App errichtet: Spark. Dort können Kunden ihre Interessen eintragen und bekommen dann passende Produkte und Rezensionen vorgeschlagen. Nebenbei können sie auch direkt untereinander chatten und sich über Produkte austauschen. Wenn ein Produkt gefällt, kann es in Sparks auch direkt gekauft werden.

5) Love Brand „Toom“ in Social Media

Das Baumarkt-Unternehmen Toom setzt in Social Media auf Kampagnen. Damit gibt Toom Einblicke ins Leben ihrer Kunden. Zum Beispiel die Kampagne „Respekt, wer’s selber macht“ weckt Aufmerksamkeit durch emotionale Geschichten und baut die Nähe zum Kunden auf. Ebenso ruft Toom dazu auf, Dankes-Botschaften hochzuladen, um Handwerkern, Freunden und Bekannten einfach mal „Danke“ zu sagen, weil sie geholfen haben. Damit stärkt Toom die Bindung an die Marke, wirkt authentisch und fördert den Aufbau von Vertrauen.

Alle 21 beliebtesten Marken in Social Media finden Sie hier im Überblick.

Fazit: Der Erfolg einer Marke lässt sich sehr gut mit einer Social-Media-Strategie ergänzen. Es braucht dazu jedoch ein klares Ziel und Investitionsbereitschaft. Wir helfen Ihnen gerne bei ihrem Social-Media-Marketing. Bei Interesse schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

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Influencer Marketing in der Fashion Branche

Influencer Marketing in der Mode Branche

Marketing | 0 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Wie gelingt Influencer Marketing in der Mode Branche? “Fashion Influencer“ auf Instagram entwickeln sich laut LSP Digital zunehmend zu einem starken „Publishing Powerhouse” mit eigenen lukrativen Geschäftsmodellen. Lesen Sie mehr dazu im Beitrag.

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B2B und Social Media

Social Media Marketing im B2B-Bereich

Kommunikation | 0 Kommentare | von Prof. Dr. Claudia Hilker

Social Media helfen Kunden-Beziehungen zu fördern, egal ob im B2C- oder im B2B-Bereich. Auch B2B-Unternehmen können über soziale Netzwerke Firmen-Kontakte knüpfen und Beziehungen pflegen. Darüber können Sie Leads generieren und Kunden gewinnen. Doch damit dies gelingt, braucht es eine gute Social Media Strategie. Dieser Blogbeitrag bietet Vorteile und Handlungsempfehlungen für B2B-Unternehmen und deren Social Media Marketing.

B2B und Social MediaB2B und Social Media

Viele Studien und Umfragen der letzten Jahre haben immer wieder gezeigt, dass Unternehmen ihr Social Media Marketing auf den privaten Endverbraucher ausrichten, nicht aber an den B2B-Bereich denken. Viele glauben, dass Suchmaschinen und die eigene Corporate Website reichen, um die wichtigsten Informationen zu verkaufen. Fakt ist aber, dass Social Media als Informationslieferant immer wichtiger werden. Sie bieten die Chance durch direkte Kommunikation Entscheidungen zu treffen und Geschäftspartner zu finden.

Social Media-Herausforderungen für B2B-Unternehmen

Social Media erfordern im B2B-Bereich höhere Investitionen als im B2C-Segment. In B2C-Branchen lassen sich großartige kreative Marketing-Aktionen gestalten, die mit überschaubaren Ressourcen sichere Effekte bringen. Im diesem Bereich entscheiden Kundenorientierung, Leidenschaft und langer Atem über den langfristigen Erfolg. Beim B2B-Einsatz ist eine Social-Media-Strategie unabdingbar.

Social-Media-Guidelines, integrierte Kommunikationsstrategien, professionelles Monitoring, Krisenpläne und kontinuierliche Evaluation sind in beiden Segmenten erforderlich. Letztlich zählt heute der Social-Media-Einsatz zum festen Bestandteil in jeder Kampagne und ist insofern unverzichtbar in der strategischen Marketing-Kommunikation, wenn man den Unternehmenserfolg für die Zukunft sichern möchte. Wer sich das nicht alleine zutraut, kann das Know-how von Social-Media-Experten hinzuziehen, die über Erfahrungen mit der Umsetzung und dem Einsatz von Social-Media-Plattformen sowie der Integration verfügen.

Ziele für B2B im Social Media Marketing

Folgende Ziele können B2B-Unternehmen mit einer klaren Social Media-Arbeit erreichen:

  • Eine bessere Online-Sichtbarkeit, da mehr SEO-Effekte und höhere Reichweite erzielt werden
  • Sie positionieren sich als Experte und haben eine schnellere Möglichkeit für ein gutes Reputationsmanagement
  • Sie geben einen Anstoß für Empfehlungsmarketing
  • Die Markenkommunikation wird verstärkt
  • Potentielle Mitarbeiter und Bewerber werden modern und zukunftsorientiert angeworben (Employer Branding).

Handlungsempfehlungen für Social Media Marketing in B2B-Bereich

Es gibt vier wichtige Schritte, die Ihre Strategie im Social Media Marketing berücksichtigen sollten, um Erfolge zu erzielen.

1) Aufmerksamkeit erregen
Im B2B-Bereich lässt sich die Zielgruppe oft genauer eingrenzen. Daher fällt die Analyse leichter und klarer aus:

  • Auf welchen Social-Media-Kanälen bewegen sich die Zielgruppen beruflich und privat?
  • Mit welchen Problemen beschäftigen sich die Zielgruppen? Welche Wünsche haben sie?
  • Wie informieren sie sich über mögliche Lösungen für ihre Probleme?

Aus den Antworten lassen sich hochwertige Inhalte erstellen und die passenden Kanäle auswählen. LinkedIn und Xing eignen sich am besten für den B2B-Bereich und Employer Recruiting. Hier teilen Sie Ihre Inhalte direkt mit dem beruflichen Netzwerk. Außerdem können hier konkrete Unternehmensseiten angelegt werden. Auch ein Corporate Blog hilft um Aufmerksamkeit zu erhalten. Er ist daher schon ein Must-Have für B2B. Die zielgruppenspezifische Beiträge können gleichzeitig der regelmäßige Post in den Social Media.

2) Expertenpositionierung
Verbreiten Sie Ihre Meinung und Wissen in den sozialen Netzwerken. Dazu sollten Sie sich mit den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe auseinander setzen und dementsprechende Lösungsideen anbieten. Wichtig ist dabei Verständnis, Offenheit und Interaktion in Echtzeit. Reagieren Sie auf Kommentare und sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe. So wirken Sie glaubwürdig und authentisch.

3) Sales-Kontakte herstellen
Um Leads zu generieren eignet sich eben die direkte Kontaktaufnahme über die sozialen Netzwerke. Dabei sollten Sie auf plumpe Werbung verzichten und sich lieber an fachkundigen Diskussionen beteiligen. Gleichzeitig können Sie auf Ihre Blogposts und Websites aufmerksam machen, zum Beispiel über persönliche Nachrichten.

4) Empfehlungen anreizen
Die sozialen Netzwerke sind voll von Meinungen, Kritik und Empfehlungen. Nutzen Sie diesen Fluss, um Empfehlungen Ihres Unternehmens anzuregen. Sammeln Sie Likes und Shares, um viele Nutzer zu erreichen und damit Ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Oder fragen Sie dezent direkt nach Empfehlungen, indem Sie vorher selber eine Empfehlung aussprechen. Auf LinkedIn können Sie zum Beispiel Ihre Fertigkeiten auflisten und von Kontakten bestätigen lassen.

Fazit: B2B-Unternehmen sollten ihr Social Media Marketing mit Networking und Content Marketing kombinieren. Wichtig ist die volle Ausrichtung auf die Zielgruppe. Es ist auch von Vorteil die vier Schritte nacheinander auszuführen. Erregen Sie also zuerst Aufmerksamkeit, positionieren Sie sich dann als Experte, bauen Sie danach Sales-Kontakte auf und stoßen Sie zuletzt Empfehlungen an. Kennen Sie schon unser Whitepaper „Social Media Marketing“? Hier können Sie es kostenlos runterladen.

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