Social-Media-Marketing bei SIXT

Best Practice: Social-Media-Marketing für Unternehmen

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Unternehmen sollen heute im Social-Media-Marketing nach der perfekten Story und Kampagne suchen. Sie sollten nicht mehr die Frage stellen, ob Social-Media-Marketing wichtig ist oder wann der richtige Moment da ist etwas zu posten. Social Media sollte längst den Status eines alltäglichen modernen Marketing-Instruments inne haben. Es gehört einfach dazu, wie das Beantworten von E-Mails. Social-Media-Marketing ist allerdings auf vielen Ebenen und mit vielen Zielen einsetzbar. Daher gibt dieser Beitrag Einblicke in verschiedene Best-Practice-Beispiele von Unternehmen.

Social-Media-Marketing läuft viral

Kampagnen und Posts in den sozialen Netzwerken sind am erfolgreichsten, indem Sie sich viral verbreiten. Heißt: es braucht attraktive Inhalte, die User so begeistern, dass sie diese an ihre Kontakte verbreiten. Jeder soll darüber sprechen. Solches Marketing spart dazu noch Werbekosten. Um die Aufmerksamkeit der Follower und User einzufangen, eignen sich Kampagnen und Posts mit Bildern, Videos und cleveren Sprüchen. Sie können darüber zum Beispiel aktuelle Trends einbinden, die Kundenbindung fördern, sich als Arbeitgeber positionieren und in Interaktion mit Ihren Fans treten. Im Folgenden zeigen wir zu jeder dieser Ziele Best-Practice-Beispiele.

Best-Practice: Aktuelle Trends bei SIXT

Die Autovermietung SIXT ist für ihre schnellen und aktuellen Social-Media-Kampagnen bekannt. Sie reagieren auf viele Momente, die in der Welt passieren und verflechten diese Bilder und Sprüche in ihre Postings. So haben sie im letzten Jahr die Aussage von AfD-Vize Alexander Gauland („neben Jérôme Boateng wolle man nicht wohnen“) herumgedreht und mit diesem Post für ihre Umzugs-LKW geworben.

Social-Media-Marketing bei SIXT

Quelle: Twitter SIXT

Da das Thema bereits in aller Munde war, gelang es SIXT hohe Aufmerksamkeit zu generieren und die Reichweite enorm zu erhöhen.

Best-Practice: Kundenbindung mit Biltwell

Biltwell ist ein Unternehmen, das Motorrad-Accessoires und -Zubehör verkauft. Anstatt aber nur langweilige Produktbilder und Infos zu posten, bezieht das Unternehmen die Follower mit ein.

Sie teilen regelmäßig kreative Beiträge ihrer Kunden, wie hier einen Helm als Blumentopf. Das zieht Aufmerksamkeit, bringt andere zum Schmunzeln und zeigt die Vielfalt der Produkte. Außerdem stärkt das Unternehmen so die Bindung zum Kunden, denn der freut sich über die Wertschätzung und Aufmerksamkeit.

Best-Practice: Employer Recruiting bei REWE

Social-Media-Marketing hilft auch dabei neue Mitarbeiter anzuwerben. Unternehmen können sich als Arbeitgeber positionieren und einen Einblick hinter die Kulissen geben. REWE hat sich dieses Feld sehr erfolgreich zu eigene gemacht. Sie nutzen zum Beispiel SnapChat, um Azubis im Alltag zu begleiten. Kurze Videos und Bilder zeigen die Arbeitsabläufe oder auch Seminare. REWE positioniert sich so als transparenter, greifbarer Arbeitgeber, der sich auch für seine Azubis interessiert.

Best-Practice: Mitmach-Aktionen bei Rügenwalder Mühle

Hin und wieder sind Mitmach-Kampagnen im Social-Media-Marketing von Vorteil, um die Interaktion mit den Followern zu stärken. 2011 hat die Rügenwalder Mühle eine solche Aktion erfolgreich durchgeführt. Auf der Fanpage der Rügenwalder Mühle konnte man sich als Wurst-Tester bewerben. Bewerber mussten ein Bewerbungsbild und einen Bewerbungstext hochladen. Zudem ging es darum, möglichst viele Fans zu mobilisieren und zur Abstimmung zu motivieren. Dann konnte jeder Fan für einen Bewerber voten. Damit wurden fünf Wurst-Experten ermittelt, die in die Rügenwalder Mühle nach Bad Zwischenahn eingeladen werden.

Dort durften sie vor Ort neue Sorten kreieren. Präsentiert wurden die zehn Sorten erneut auf Facebook, wo die Community wieder für ihre Lieblingssorte voten konnte. Parallel wurden weitere 50 Teilnehmer per Community-Voting ermittelt, die beim finalen Geschmacks-Test die Top-3-Lieblingssorten testen durften. Auch diese Teilnehmer lernten die Hersteller-Räume vor Ort kennen: Bei einem Verköstigungs-Event wurden die Top 3-Sorten bewertet. Aus allen Resultaten wurde letztlich der Gewinner gekürt: „Genuss des Jahres 2011“.

Die Rügenwalder Mühle ist mit dieser Kampagne in den direkten Kontakt mit Fans und Kunden getreten und hat sie teilhaben lassen an der Produktion. Gleichzeitig konnte das Unternehmen mehr über den Geschmack und Alltag ihrer Zielgruppe erfahren. Auch im Social Web war die Aktion Gold wert: Allein die Fanpage hatte zu der Zeit über 100.000 Fans und auch der Youtube Film wurde circa 200.000 mal angeschaut. Begleitet wurde die Aktion vom Comedy-Duo Mundstuhl.

Fazit: Social Media fördert das Marketing von Unternehmen in verschiedenen Dimensionen. Sie erreichen eine moderne Zielgruppe, die Sie mit kreativen und unterhaltsamen Kampagnen an sich binden können. Dabei spielen Aktualität, Interaktion und Professionalität ebenfalls eine große Rolle. Damit solche viralen Kampagnen funktionieren, braucht es eine gute Planung und Strategie. Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrem Social-Media-Marketing in der Praxis. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

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Facebook

Facebook hat jetzt 2 Milliarden monatliche Nutzer

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Facebook ist das größte Social Media Netzwerk mit 2 Milliarden monatliche Nutzer. Was sind die Wachtumstreiber? Wie steht das Unternehmen im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken dar?

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Visuelle Inhalte

Leitfaden mit Infografik: Visuelle Inhalte für Social Media

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Social Media-Inhalte bestehen nicht nur aus Infos und Texten, sondern auch aus visuellen Inhalten in Form von Bildern, Grafiken oder Videos. Visuelle Inhalte geben Ihrem Social-Media-Marketing den gewissen Touch und haben große Vorteile. Ich habe zum Beispiel bereits einige Beiträge zum Thema Videomarketing geschrieben und den strategischen Einsatz von Videos in den sozialen Netzwerken aufgezeigt. Dieser Beitrag bietet weitere Handlungsempfehlungen für visuelle Inhalte generell und ist angelehnt an eine Infografik des Webdesign-Unternehmens DesignMantic.

Bilder im Kopf

Unser Sehnerv nimmt in unserem Kopf eine starke Rolle ein. Während lediglich 8 Prozent unseres Gehirns auf den Tastsinn reagiert und nur 3 Prozent auf den Hörnerv, konzentrieren sich 30 Prozent auf das, was die Augen wahrnehmen. Daher zeigen Studien, dass die meisten Infos über visuelle Inhalte aufgenommen werden. 40 Prozent aller User springen daher eher auf Bilder oder Videos an, als auf Texte. Das liegt allein schon daran, dass wir visuelle Inhalte sehr viel schneller erfassen als Texte.

Visuelle Inhalte in Social Media

Visuelle Inhalte in den sozialen Netzwerken kann vieles sein. Vom normalen Foto, über Video oder Gifs, bis zu Statistiken und Infografiken. Nimmt man den ganzen Social Media-Content zusammen, dann sind 63 Prozent aller Inhalte Bilder und Fotos. Die Hälfte der User weltweit haben auch schonmal Bilder oder Fotos von anderen geteilt. Allein auf Facebook sorgen Bilder und visuelle Inhalte für mehr als die Hälfte der Likes. Dabei spielen zu 90 Prozent die Farben eine Rolle, wie und ob wir auf Content reagieren. Daher gibt es ein paar Punkte, an die Sie sich halten können, wenn es um visuellen Content in Social Media geht.

1. Weniger schreiben, mehr bebildern

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Hier zählt die Devise: ein Bild sagt mehr als Tausend Worte. Keiner möchte in seiner Timeline lange Textblöcke lesen, dafür fehlt oft die Zeit und Lust. Bilder erfassen wir schnell und sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Also posten Sie mehr Bilder. Sie sollten allerdings auch zu Ihren Themen passen.

2. Posting-Balance finden

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Sie sollten regelmäßig Inhalte posten, aber halten Sie sich dabei an einen Plan. Eine Grundlage für die verschiedenen Plattformen kann sein: 2x am Tag auf Facebook, mehrere Tweets auf Twitter und einen Post am Tag auf Google+ und LinkedIn. Sofern Sie natürlich auf diesen Kanälen vertreten sind.

3. Humor ist erlaubt

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Follower und Fans wollen nicht nur ernste Nachrichten und langweilige Produktinfos. Sie wollen unterhalten werden. Visuelle Inhalte eignen sich dazu perfekt, vor allem, wenn Sie sich auch mal ein wenig Humor gönnen. Ein witziges Video oder Bild bleibt beim User hängen und weckt Sympathiepunkte.

4. Farbe und Schrift

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Marken und Unternehmen haben oft eine vorherrschende Logofarbe oder Schriftart. Behalten Sie diese auch in Ihren Posts bei, für die einheitliche Geschäftslinie. Gerade warme Töne wie orange, gelb oder rot ziehen User an. Dennoch können Sie experimentieren und sich kreativ austoben. Schauen Sie, wie Ihre Follower reagieren.

5) Kanäle anpassen

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Ein schönes Bild machen oder eine Infografik erstellen, reicht nicht allein. Wenn Sie auf verschiedenen Kanälen unterwegs sind, dann achten Sie darauf, dass die visuellen Inhalte angepasst sind. Bilder werden auf Facebook anders angezeigt als auf Twitter. Bilder sollten zum Beispiel nicht abgeschnitten sein.

6) Persönlicher Touch

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Jeder Ihrer Posts sollte eine persönliche Note enthalten. Das muss nicht gleich immer die Ich-Perspektive sein, sondern eher ein non-verbaler Impuls. Dieser entsteht durch eine bestimmte Bildauswahl, eine einfache Wortwahl und indem Sie Menschlichkeit zeigen. Das fördert gleichzeitig die Kundenbindung.

Fazit: Auch visuelle Inhalte sollten gut durchdacht werden und zu Ihrer Social-Media-Strategie passen. Fotos bringen einen persönlichen Touch, eine warme und freundliche Kommunikation bindet Follower und schafft Vertrauen. Außerdem lässt Sie eine einfache, alltägliche Sprache als das aussehen, was Sie sind – Menschen und nicht bloß eine Marke! Wir helfen Ihnen gerne dabei visuelle Inhalte in Ihr Social-Media-Marketing einzubinden. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

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Social Selling

Wie Social Selling mit LinkedIn gelingt

Strategie | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Social Selling ist eine Maßnahme zur Verkaufsförderung, um Zielkunden online zu gewinnen. Darüber können Unternehmen ihre Vertriebsziele unterstützen und Wachstumsstrategien erreichen. Wie das gelingt, habe ich bereits in anderen Blogbeiträgen zum Thema gezeigt. Dieser Beitrag gibt Einblicke und Handlungsempfehlungen, wie Social Selling mit dem Business-Netzwerk LinkedIn gelingt.

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Inbound Marketing

Inbound Marketing: Verkaufstrichter mit Social Media Posts

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Inbound Marketing ist eine wichtige Marketing-Maßnahme, um mit hochwertigem Content Fremde oder Interessierte in Kunden umzuwandeln. Ich habe bereits einige Beiträge zum Thema verfasst und auch die einzelnen Phasen des Inbound Marketings vorgestellt. Mit diesem Beitrag erhalten Sie Einblicke, wie Sie Blogeinträge und Social Media Posts in jeder Verkaufsphase einsetzen können.

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Facebook Datenschutz: Verletzung der Privatsphäre

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Viele meiner Kunden, die Facebook Marketing betreiben, haben Sorgen bezüglich zum Facebook Datenschutz. Zumeist geht es um die Verletzung der Privatsphäre (Persönlichkeitsrechte). Einige meinen, Facebook lasse zu, dass die Privatsphäre verletzt würde. Ist das richtig?
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Zehn typische Fehler im Social Media Marketing

Strategie | 2 Kommentare | von Claudia Hilker

Unternehmen machen im Social Media Marketing immer wieder typische Fehler. Deshalb hat die Social-Media-Expertin Claudia Hilker zehn typische Social Media-Fehler von Unternehmen analysiert. Claudia Hilker ist Geschäftsführerin von Hilker Consulting und mehrfache Buch-Autorin. Dies ist ein Auszug aus ihrem Buch Social Media für Unternehmer: Wie man Xing, Twitter, Youtube und Co. erfolgreich im Business einsetzt. Die Checkliste von Claudia Hilker verrät, welche Fehler Unternehmer beim Social-Media-Einsatz unbedingt meiden sollten.

Social Media Marketing Fehler

Checkliste: Zehn typische Fehler im Social Media Marketing

1. Zögerlich: Viele Unternehmen sind nur halbherzig, unentschlossen und mit „angezogener Handbremse“ dabei. „Abwarten und Tee trinken“ ist nicht immer die beste Lösung, weil dann die Mitbewerber vorbei preschen und die Pole-Position bereits vergeben ist.

2. Planlos: Praktikanten erstellen Online-Profile auf Social-Media-Kanälen, die verwaisen. Dann wundert man sich, warum kein Erfolg eintritt. Viele Unternehmen haben kein Know-how, keine Ziele, keine Erfahrung und unterschätzen den Zeitaufwand.

3. Falsche Steuerung: Wenn der Einsatz von Social Media in der Werbe- oder IT-Abteilung betrieben wird, dann verpufft das Investment ohne Erfolg. Der Social-Media-Einsatz sollte aus den Abteilungen Marketing undKommunikation gesteuert werden und die anderen Abteilungen aktiv einbeziehen wie: Vertrieb, Personal, Support.

4. Einfallslos: Einige Unternehmen wollen bei Social Media einfach nur mitmachen, aber die Präsenz alleine reicht nicht aus. Die Netzwerke müssen auch mit aktuellen, relevanten und interessanten Inhalten bespielt werden. Sie brauchen regelmäßige Highlights durch virale Marketing-Aktionen mit Social Media Content: Texte, Grafiken, Audio und Filme.

5. Ängstlich: Social Media brauchen Freiraum, um Spontaneität, Kreativität und Empfehlungen zu entwickeln. Authentische, offene und vertrauensvolle Gespräche finden in angstvollen Unternehmenskulturen nicht statt. Erfolgreiche Rahmenbedingungen für Social Media sucht man dort vergeblich.

6. Geizig: Social Media brauchen kontinuierliche Ressourcen in Form von qualifizierten Mitarbeitern mit Budget, Konzept und professionellem Social Media Content.

7. Monologe: Ego-Meldungen und Werbung eignen sich nicht zum Social-Media-Einsatz für Unternehmer. Zunächst heißt es: zuhören, dann folgt der offene Dialog und schließlich die Moderation mit Diplomatie.

8. Juristische Härte: Probleme sollten möglichst ohne Abmahnungen oder Prozesse geklärt werden. Wer sich mit Bloggern per Anwalt auseinandersetzt, verliert schnell die Sympathien in Social Media und in der Öffentlichkeit.

9. Ungeduld: Viele Unternehmen erwarten von Social Media zu schnell zu große Erfolge. Social-Media-Engagement braucht aber zum Gelingen einen cleveren Plan, regelmäßigen Zeiteinsatz und ein kontinuierliches Engagement.

10. Zugeknöpft: Unternehmen müssen sich bei Social Media transparent und offen präsentieren. Nicht jeder Unternehmer ist bereit dazu. Viele haben Angst, Geheimnisse preiszugeben. Doch das erwartet niemand. Es geht um den offenen Dialog auf Augenhöhe und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Buch-Tipp: Social Media für Unternehmer

Diese Checkliste ist ein Auszug aus dem Buch von Claudia Hilker: Social Media für Unternehmer: Wie man Xing, Twitter, Youtube und Co. erfolgreich im Business einsetzt. Es verrät, worauf es wirklich ankommt, welches Netzwerk für welches Ziel und für welche Zielkunden geeignet ist.  Die Buch-Autorin und Social-Media-Expertin Claudia Hilker berät mit ihrer PR-Agentur Hilker Consulting renommierte Kunden in der strategischen MarketingKommunikation. Hilker Consulting entwickelt Konzepte, Content und Relations für Medienarbeit, Online-PR und Social Media. Claudia Hilker gibt zudem Workshops, Seminare und hält Vorträge. Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Facebook Fanpage Socialmedia24 und bei Twitter.

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