Blogger Relations mit Bloggerevents und Social Media

Kommunikation | 0 Kommentare | von Lisa Shepherd

Der Einfluss von Bloggern ist unumstritten. Sie gelten als Experten in ihrem jeweiligen Fachgebiet und werden gerne als „Influencer“ hinzugezogen, wie beispielsweise Journalisten oder Universitätsprofessoren. Doch der Aufbau von Blogger Relations ist nicht immer einfach. Gute Blogger, also vor allem solche, die vom Bloggen leben, werden tagtäglich mit Anfragen überhäuft. Nur die wenigsten davon sind ihrer würdig. In diesem Gastbeitrag gibt Digital Marketeer Lisa Sheperd Tipps, wie Sie eine Win-Win-Situation herstellen können und wie Sie Bloggern etwas zurückgeben, das eigene Social Media-Following erhöhen und Google-Richtlinien dabei nicht auf den Schlips treten. Die Lösung: Bloggerevents.

Blogger Relations via Social Media

Selbst ohne Budget können via Social Media tausende potentieller Fans und Kunden erreicht werden. Traditionelle Unternehmen zweifeln den Return on Investment, sei es monetärer oder zeitlicher Aufwand, oft an. Gary Vaynerchuk, Social Media Guru aus den USA möchte in diesem kurzen und knackigen Vortrag ein für alle Mal damit aufräumen. Seine Message: es lohnt sich immer, in Social Media zu investieren.

Die Macht der Blogger

Blogger sind Experten im Bereich Social Media. Sie haben selten Budget für Werbung und vermarkten sich daher über Facebook, Twitter, Instagram & Co. Mithilfe von Hashtags wie #FollowerPower oder #MontagsLaecheln öffnet man sich und sein Twitter/Instagram Profil einem riesigen Publikum. Gezielter sind regionale Hashtags wie #Bloggermuc, #fashionblogger_muc oder #munichblogger um mit Bloggern in und um München in Kontakt zu treten. Das richtige Keyword und somit Hashtag ist also einer der Hauptschlüssel für gute Blogger Relations.

Der Einfluss von Bloggern hat in den letzten Jahren enorm zugenommen und die Tendenz ist steigend. Laut einer Statista Umfrage verdienten bereits im Jahr 2015 zwei Drittel aller Modeblogger Geld mit ihrem Blog. Weitere 25 Prozent gaben an, gerne Geld mit ihrem Blog machen zu wollen. Nur 1 Prozent der Befragten verdiente kein Geld mit dem eigenen Mode-Blog und wollte dies auch bewusst so belassen.

Blogger Relations Umfrage

Online Kontake treffen

In Zeiten von WhatsApp und SnapChat kommunizieren wir so viel wie nie zuvor und das weltweit und meist kostenlos. Es wird immer mehr zur Regel, dass wir mit Menschen online aber mehrmals wöchentlich Kontakt haben, sie in der Offlinewelt aber noch nie getroffen haben. So auch in der Blogosphäre. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind Bloggerevents eine willkommene Gelegenheit, Gleichgesinnte persönlich kennenzulernen und sich über ein paar Canapés und Cappuccini auszutauschen. Gerne organisieren Firmen oder Agenturen Events zu Eröffnungen neuer Geschäfte (z.B. für Modeblogger) oder Workshops, die DIY-Blogger ansprechen und dem Tag etwas Struktur zu geben. Das #DYImitViking Event im vergangenen April in Hamburg ist so ein Beispiel. Hier wurden Blogger aus dem Bereich Lifestyle, Home und DIY zu einem Networking-Event in ein Hamburger Café eingeladen. Neben verschiedenen Workshops bot sich ihnen die Gelegenheit, andere Blogger aus ihrer Gegend persönlich kennenzulernen.

Über Events Bloggern etwas zurückgeben

Da es den Richtlinien von Google zufolge nicht erwünscht ist, Blogger oder andere Seitenbetreiber für Links zum eigenen Unternehmen zu vergüten, entscheiden sich immer mehr Firmen und Agenturen dagegen. Bloggerevents bieten eine Lösung für dieses Dilemma und die Blogger fühlen sich und ihren Berufsstand respektiert. Firmen haben die Möglichkeit, Bloggern etwas zurückzugeben, ohne Sanktionen für die eigene Webseite von Google befürchten zu müssen. Neben der gegenseitigen Promotion eignen sich Bloggerevents auch hervorragend für das immer mehr an Bedeutung gewinnende „relationship building“, also dem Aufbau eines Vertrauensverhältnisses. In Zeiten, in der wir immer mehr online kommunizieren, darf die Wirkung nicht unterschätzt werden, die Face-to-Face-Kommunikation hat.

Fazit: Bloggerevents sind eine ideale Möglichkeit, Onlinekontakte offline kennenzulernen und Blogger Relations aufzubauen sowie zu vertiefen. Blogger sind nicht nur Experten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet, sondern auch im digitalen Marketing und Social Media. Ein gut durchdachtes und organisiertes Bloggerevent würdigt Blogger und ihren Beruf und kann dazu beitragen, ein Netzwerk von potentiellen Markenbotschaftern aufzubauen.

Zur Gast-Autorin:
Lisa Shepherd arbeitet im Digitalen Marketing in England und betreut Kunden, die Hilfe beim E-Commerce in Deutschland brauchen. Nach ihrem Bachelorstudium der Transkulturellen Kommunikation in Wien arbeitete sie zunächst für eine Übersetzungsagentur, eine Frauenzeitschrift, sowie das Goethe Institut in Manchester, bevor sie nach Leeds übersiedelte und sich einer preisgekrönten internationalen Agentur anschloss.

 

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Sharing Economy

Teilen statt Besitzen: Sharing Economy für Unternehmen

Kommunikation | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Die Sharing Economy etabliert sich seit Jahren immer mehr in unseren Köpfen. Über Plattformen wie Airbnb oder Carsharing lassen sich Wohnungen und Autos teilen, verleihen oder tauschen. Das Angebot nutzen immer mehr User, vor allem die jüngeren Digital Natives. Dabei geht es aber längst nicht mehr nur um den Tausch von Gegenständen, sondern auch um das Tauschen und Teilen von Daten. Die Sharing Economy bietet daher viele Chancen für Unternehmen, die sich modern und digital aufstellen wollen. Der Mega-Trend birgt aber auch Herausforderungen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick der Vorteile und dem Nutzen der Sharing Economy und zeigt, wie Unternehmen davon profitieren können.

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Call Center und Social Media

Kundenservice: Call Center und Social Media

Management | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Durch die Verbindung von Call Center und Social Media ist die Rolle eines Call-Center-Mitarbeiters viel komplexer geworden. Früher kamen Anfragen von Kunden per Telefon, E-Mail und vielleicht noch per Fax. Heute erwarten die Kunden, dass der Kundenservice schneller und kompetenter reagiert und das, in den Kanälen, auf denen die Kunden täglich unterwegs sind – Social Media. Dieser Beitrag gibt Einblicke in die Herausforderungen und Vorteile der Kombination aus Call Center und Social Media. Außerdem zeigt er Entwicklungen sowie verschiedene Handlungsfelder im Kundenservice via Social Media auf.

Herausforderungen für Call Center

Call Center und Social MediaDas veränderte Nutzungsverhalten der Kunden, ständig online und hohe Erwartung an eine Echtzeit-Kommunikation, verändert ebenso die Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen. Die Interaktion via Postings und Kommentaren in Social Media wird öffentlicher (many-to-many-Kommunikation). Kunden wollen kaum mehr zum Telefon greifen, zumal dort lange Wartezeiten lauern und oftmals unbefriedigende Ergebnisse. Hier müssen Call Center ein breites Feld eröffnen. Mitarbeiter bedienen Telefon, E-Mails und Social Media oder Live-Chats gleichzeitig. Das am besten zeitsparend und lösungsbietend. Keine einfache Aufgabe und für viele Call Center eine große Herausforderung. Denn das erfordert geschulte, kompetente Mitarbeiter. Oft mangelt es aber gerade am Fachpersonal.

Nutzen von Social Media für Call Center

Die Kommunikation und der Kundenservice online können helfen die Reputation und das Image der doch eher negativ betrachteten Call Center zu verbessern und sich gleichzeitig mit gutem Social-Media-Service von der Konkurrenz abzuheben. Außerdem bieten die sozialen Netzwerke viele Möglichkeiten der Datenanalyse, um Kunden und Inhalte besser kennenzulernen. Zudem helfen Big-Data-Technologien Kundenanfragen schnell und problemlösgungsorientiert zu beantworten.

Handlungsfelder im Kundenservice mit Social Media

Die Social Media Kanäle bieten Call Center und dem Kundenservice allgemein verschiedene neue Aktionsmöglichkeiten: Service über eigene Kanäle, Kunden helfen Kunden und Support-Communities.

  1. Service über eigene Kanäle:
    Damit ist der Kundenservice über die unternehmenseigenen Social Media Profile gemeint. Facebook und Twitter sind die gängisten Netzwerke für den B2C-Bereich. Dort gelingt eine schnelle und einfache Kontaktaufnahme über Kommentare oder private Nachrichten. Dabei gibt es zwei unterschiedlich ausgerichtete Ansätze. Eine Social-Media-Präsenz, die rein auf den Service ausgelegt ist, wie zum Beispiel „Telekom hilft.“ Dabei geht es lediglich darum, Kundenkontakt aufzubauen und zu helfen. Der andere Ansatz ist die Mischung auf Service- und Marketing-Ansprache. Diese Form wählt die Mehrheit der Unternehmen, um die Profile gebündelt zu betreuen.

    Damit Mitarbeiter auch bei mehreren Social-Media-Kanälen den Überblick behalten, gibt es Social-Media-Management-Tools, die Sie unterstützen Anfragen effizient zu bearbeiten und Inhalte zu erstellen.

  2. Kunden helfen Kunden:
    Bevor Kunden heute zum Telefon greifen, suchen sie im Netz nach einer Lösung. Oft ist der erste Besuch dann in einem Forum oder auf einem privaten Profil, wenn andere das gleiche Problem haben. Hier ist der Austausch über ein Produkt oder Unternehmen öffentlich und wenig kontrollierbar für Sie. Es ist wichtig solche Portale im Blick zu halten und gegebenenfalls mitzureden, wenn Sie eine Lösung anbieten können. So beugen Sie im Bestfall gleich negatives Feedback vor. Um solche Foren und Portale zu finden, braucht es Social-Media-Monitoring, um über richtige Keywords relevante Interaktion aufzuspüren.
  3. Support-Communities:
    Solche Online-Portale ersetzen Call Center mehr und mehr. Sie ähneln Foren, wurden aber mit Unternehmen zusammen auf Kundenservice optimiert. Zum Beispiel schlagen sie bei häufig gestellten Fragen passende Antworten vor. Mitarbeiter sind dann nicht mehr nur für die direkte Ansprache zuständig, sondern agieren als Community-Manager. Heißt: Mitarbeiter achten auf den Umgang, führen neue Community-Mitglieder ein und helfen bei Fragen. Das braucht jedoch eine entsprechende Schulung, bietet aber eine hohe Servicequalität.

Big Data und Social Media ermöglichen Wissensmanagement

Damit Call Center und Social Media eine erfolgreiche Verbindung eingehen können, braucht es ein effizientes Wissensmanagement. Für die Beantwortung einer Frage durchsuchen Mitarbeiter oft bis zu 20 Datenquellen. Big Data und Social Media helfen dabei viel schneller. Dazu brauchen Call Center eine intelligente Such-Software, die Zusammenhänge herstellt und so einen Überblick aller Wissensquellen aufzeigt. Call Center können so ein viel umfassenderes Anwort-Paket liefern. Zudem liefert eine solche Software direkte Lösungsvorschläge und sie lernt Anfragen zu interpretieren und auf ähnliche Themen zu beziehen. Die Antworten können Call Center zum Beispiel via Social Media posten und in Communities zur Diskussion freigeben.

Fallbeispiel: defekte Waschmaschine

Ein Kunde meldet ein Problem. Seine Waschmaschine funktioniert nicht mehr, weil zum Beispiel das „Wasser aufläuft.“ Der Call Center Mitarbeiter gibt diese Suchanfrage in die intelligente Suchmaschine ein. Das System findet jetzt auf Anhieb Infos zum Produkt, mögliche Fehlerquellen, die andere Geräte hatten und Lösungen. Die Antworten gehen an den Mitarbeiter, der einen umfassenden Überblick nutzen kann, um den Kunden eine Lösung zu nennen. Die Kundenzufriedenheit steigt somit, Standardfragen und -Antworten sind Vergangenheit und es bleibt mehr Zeit für weitere Kundenanfragen.

Fazit: Ein verändertes Medien-Nutzungsverhalten, viele Kanäle und technische Fortschritte erfordern einen umfangreicheren Kundenservice. Telefon und E-Mail reichen nicht mehr aus. Call Center und Social Media ist ein Muss, um die Kunden modern, effizient und bedürfnisorientiert zu erreichen. Doch bei den Call Centern gibt es in diesem Bereich noch Luft nach oben. Um die Chancen zu nutzen, müssen Herausforderungen gemeistert werden. Das erfordert ein Umdenken und eine gute Planung. Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrem Kundenservice via Social Media. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

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B2B und Social Media

Social Media Marketing im B2B-Bereich

Kommunikation | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Social Media helfen Kunden-Beziehungen zu fördern, egal ob im B2C- oder im B2B-Bereich. Auch B2B-Unternehmen können über soziale Netzwerke Firmen-Kontakte knüpfen und Beziehungen pflegen. Darüber können Sie Leads generieren und Kunden gewinnen. Doch damit dies gelingt, braucht es eine gute Social Media Strategie. Dieser Blogbeitrag bietet Vorteile und Handlungsempfehlungen für B2B-Unternehmen und deren Social Media Marketing.

B2B und Social MediaB2B und Social Media

Viele Studien und Umfragen der letzten Jahre haben immer wieder gezeigt, dass Unternehmen ihr Social Media Marketing auf den privaten Endverbraucher ausrichten, nicht aber an den B2B-Bereich denken. Viele glauben, dass Suchmaschinen und die eigene Corporate Website reichen, um die wichtigsten Informationen zu verkaufen. Fakt ist aber, dass Social Media als Informationslieferant immer wichtiger werden. Sie bieten die Chance durch direkte Kommunikation Entscheidungen zu treffen und Geschäftspartner zu finden.

Social Media-Herausforderungen für B2B-Unternehmen

Social Media erfordern im B2B-Bereich höhere Investitionen als im B2C-Segment. In B2C-Branchen lassen sich großartige kreative Marketing-Aktionen gestalten, die mit überschaubaren Ressourcen sichere Effekte bringen. Im diesem Bereich entscheiden Kundenorientierung, Leidenschaft und langer Atem über den langfristigen Erfolg. Beim B2B-Einsatz ist eine Social-Media-Strategie unabdingbar.

Social-Media-Guidelines, integrierte Kommunikationsstrategien, professionelles Monitoring, Krisenpläne und kontinuierliche Evaluation sind in beiden Segmenten erforderlich. Letztlich zählt heute der Social-Media-Einsatz zum festen Bestandteil in jeder Kampagne und ist insofern unverzichtbar in der strategischen Marketing-Kommunikation, wenn man den Unternehmenserfolg für die Zukunft sichern möchte. Wer sich das nicht alleine zutraut, kann das Know-how von Social-Media-Experten hinzuziehen, die über Erfahrungen mit der Umsetzung und dem Einsatz von Social-Media-Plattformen sowie der Integration verfügen.

Ziele für B2B im Social Media Marketing

Folgende Ziele können B2B-Unternehmen mit einer klaren Social Media-Arbeit erreichen:

  • Eine bessere Online-Sichtbarkeit, da mehr SEO-Effekte und höhere Reichweite erzielt werden
  • Sie positionieren sich als Experte und haben eine schnellere Möglichkeit für ein gutes Reputationsmanagement
  • Sie geben einen Anstoß für Empfehlungsmarketing
  • Die Markenkommunikation wird verstärkt
  • Potentielle Mitarbeiter und Bewerber werden modern und zukunftsorientiert angeworben (Employer Branding).

Handlungsempfehlungen für Social Media Marketing in B2B-Bereich

Es gibt vier wichtige Schritte, die Ihre Strategie im Social Media Marketing berücksichtigen sollten, um Erfolge zu erzielen.

1) Aufmerksamkeit erregen
Im B2B-Bereich lässt sich die Zielgruppe oft genauer eingrenzen. Daher fällt die Analyse leichter und klarer aus:

  • Auf welchen Social-Media-Kanälen bewegen sich die Zielgruppen beruflich und privat?
  • Mit welchen Problemen beschäftigen sich die Zielgruppen? Welche Wünsche haben sie?
  • Wie informieren sie sich über mögliche Lösungen für ihre Probleme?

Aus den Antworten lassen sich hochwertige Inhalte erstellen und die passenden Kanäle auswählen. LinkedIn und Xing eignen sich am besten für den B2B-Bereich und Employer Recruiting. Hier teilen Sie Ihre Inhalte direkt mit dem beruflichen Netzwerk. Außerdem können hier konkrete Unternehmensseiten angelegt werden. Auch ein Corporate Blog hilft um Aufmerksamkeit zu erhalten. Er ist daher schon ein Must-Have für B2B. Die zielgruppenspezifische Beiträge können gleichzeitig der regelmäßige Post in den Social Media.

2) Expertenpositionierung
Verbreiten Sie Ihre Meinung und Wissen in den sozialen Netzwerken. Dazu sollten Sie sich mit den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe auseinander setzen und dementsprechende Lösungsideen anbieten. Wichtig ist dabei Verständnis, Offenheit und Interaktion in Echtzeit. Reagieren Sie auf Kommentare und sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe. So wirken Sie glaubwürdig und authentisch.

3) Sales-Kontakte herstellen
Um Leads zu generieren eignet sich eben die direkte Kontaktaufnahme über die sozialen Netzwerke. Dabei sollten Sie auf plumpe Werbung verzichten und sich lieber an fachkundigen Diskussionen beteiligen. Gleichzeitig können Sie auf Ihre Blogposts und Websites aufmerksam machen, zum Beispiel über persönliche Nachrichten.

4) Empfehlungen anreizen
Die sozialen Netzwerke sind voll von Meinungen, Kritik und Empfehlungen. Nutzen Sie diesen Fluss, um Empfehlungen Ihres Unternehmens anzuregen. Sammeln Sie Likes und Shares, um viele Nutzer zu erreichen und damit Ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Oder fragen Sie dezent direkt nach Empfehlungen, indem Sie vorher selber eine Empfehlung aussprechen. Auf LinkedIn können Sie zum Beispiel Ihre Fertigkeiten auflisten und von Kontakten bestätigen lassen.

Fazit: B2B-Unternehmen sollten ihr Social Media Marketing mit Networking und Content Marketing kombinieren. Wichtig ist die volle Ausrichtung auf die Zielgruppe. Es ist auch von Vorteil die vier Schritte nacheinander auszuführen. Erregen Sie also zuerst Aufmerksamkeit, positionieren Sie sich dann als Experte, bauen Sie danach Sales-Kontakte auf und stoßen Sie zuletzt Empfehlungen an. Kennen Sie schon unser Whitepaper „Social Media Marketing“? Hier können Sie es kostenlos runterladen.

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Social-Media-Marketing bei SIXT

Best Practice: Social-Media-Marketing für Unternehmen

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Unternehmen sollen heute im Social-Media-Marketing nach der perfekten Story und Kampagne suchen. Sie sollten nicht mehr die Frage stellen, ob Social-Media-Marketing wichtig ist oder wann der richtige Moment da ist etwas zu posten. Social Media sollte längst den Status eines alltäglichen modernen Marketing-Instruments inne haben. Es gehört einfach dazu, wie das Beantworten von E-Mails. Social-Media-Marketing ist allerdings auf vielen Ebenen und mit vielen Zielen einsetzbar. Daher gibt dieser Beitrag Einblicke in verschiedene Best-Practice-Beispiele von Unternehmen.

Social-Media-Marketing läuft viral

Kampagnen und Posts in den sozialen Netzwerken sind am erfolgreichsten, indem Sie sich viral verbreiten. Heißt: es braucht attraktive Inhalte, die User so begeistern, dass sie diese an ihre Kontakte verbreiten. Jeder soll darüber sprechen. Solches Marketing spart dazu noch Werbekosten. Um die Aufmerksamkeit der Follower und User einzufangen, eignen sich Kampagnen und Posts mit Bildern, Videos und cleveren Sprüchen. Sie können darüber zum Beispiel aktuelle Trends einbinden, die Kundenbindung fördern, sich als Arbeitgeber positionieren und in Interaktion mit Ihren Fans treten. Im Folgenden zeigen wir zu jeder dieser Ziele Best-Practice-Beispiele.

Best-Practice: Aktuelle Trends bei SIXT

Die Autovermietung SIXT ist für ihre schnellen und aktuellen Social-Media-Kampagnen bekannt. Sie reagieren auf viele Momente, die in der Welt passieren und verflechten diese Bilder und Sprüche in ihre Postings. So haben sie im letzten Jahr die Aussage von AfD-Vize Alexander Gauland („neben Jérôme Boateng wolle man nicht wohnen“) herumgedreht und mit diesem Post für ihre Umzugs-LKW geworben.

Social-Media-Marketing bei SIXT

Quelle: Twitter SIXT

Da das Thema bereits in aller Munde war, gelang es SIXT hohe Aufmerksamkeit zu generieren und die Reichweite enorm zu erhöhen.

Best-Practice: Kundenbindung mit Biltwell

Biltwell ist ein Unternehmen, das Motorrad-Accessoires und -Zubehör verkauft. Anstatt aber nur langweilige Produktbilder und Infos zu posten, bezieht das Unternehmen die Follower mit ein.

Sie teilen regelmäßig kreative Beiträge ihrer Kunden, wie hier einen Helm als Blumentopf. Das zieht Aufmerksamkeit, bringt andere zum Schmunzeln und zeigt die Vielfalt der Produkte. Außerdem stärkt das Unternehmen so die Bindung zum Kunden, denn der freut sich über die Wertschätzung und Aufmerksamkeit.

Best-Practice: Employer Recruiting bei REWE

Social-Media-Marketing hilft auch dabei neue Mitarbeiter anzuwerben. Unternehmen können sich als Arbeitgeber positionieren und einen Einblick hinter die Kulissen geben. REWE hat sich dieses Feld sehr erfolgreich zu eigene gemacht. Sie nutzen zum Beispiel SnapChat, um Azubis im Alltag zu begleiten. Kurze Videos und Bilder zeigen die Arbeitsabläufe oder auch Seminare. REWE positioniert sich so als transparenter, greifbarer Arbeitgeber, der sich auch für seine Azubis interessiert.

Best-Practice: Mitmach-Aktionen bei Rügenwalder Mühle

Hin und wieder sind Mitmach-Kampagnen im Social-Media-Marketing von Vorteil, um die Interaktion mit den Followern zu stärken. 2011 hat die Rügenwalder Mühle eine solche Aktion erfolgreich durchgeführt. Auf der Fanpage der Rügenwalder Mühle konnte man sich als Wurst-Tester bewerben. Bewerber mussten ein Bewerbungsbild und einen Bewerbungstext hochladen. Zudem ging es darum, möglichst viele Fans zu mobilisieren und zur Abstimmung zu motivieren. Dann konnte jeder Fan für einen Bewerber voten. Damit wurden fünf Wurst-Experten ermittelt, die in die Rügenwalder Mühle nach Bad Zwischenahn eingeladen werden.

Dort durften sie vor Ort neue Sorten kreieren. Präsentiert wurden die zehn Sorten erneut auf Facebook, wo die Community wieder für ihre Lieblingssorte voten konnte. Parallel wurden weitere 50 Teilnehmer per Community-Voting ermittelt, die beim finalen Geschmacks-Test die Top-3-Lieblingssorten testen durften. Auch diese Teilnehmer lernten die Hersteller-Räume vor Ort kennen: Bei einem Verköstigungs-Event wurden die Top 3-Sorten bewertet. Aus allen Resultaten wurde letztlich der Gewinner gekürt: „Genuss des Jahres 2011“.

Die Rügenwalder Mühle ist mit dieser Kampagne in den direkten Kontakt mit Fans und Kunden getreten und hat sie teilhaben lassen an der Produktion. Gleichzeitig konnte das Unternehmen mehr über den Geschmack und Alltag ihrer Zielgruppe erfahren. Auch im Social Web war die Aktion Gold wert: Allein die Fanpage hatte zu der Zeit über 100.000 Fans und auch der Youtube Film wurde circa 200.000 mal angeschaut. Begleitet wurde die Aktion vom Comedy-Duo Mundstuhl.

Fazit: Social Media fördert das Marketing von Unternehmen in verschiedenen Dimensionen. Sie erreichen eine moderne Zielgruppe, die Sie mit kreativen und unterhaltsamen Kampagnen an sich binden können. Dabei spielen Aktualität, Interaktion und Professionalität ebenfalls eine große Rolle. Damit solche viralen Kampagnen funktionieren, braucht es eine gute Planung und Strategie. Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrem Social-Media-Marketing in der Praxis. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

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Facebook

Facebook hat jetzt 2 Milliarden monatliche Nutzer

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Facebook ist das größte Social Media Netzwerk mit 2 Milliarden monatliche Nutzer. Was sind die Wachtumstreiber? Wie steht das Unternehmen im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken dar?

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Visuelle Inhalte

Leitfaden mit Infografik: Visuelle Inhalte für Social Media

Marketing | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Social Media-Inhalte bestehen nicht nur aus Infos und Texten, sondern auch aus visuellen Inhalten in Form von Bildern, Grafiken oder Videos. Visuelle Inhalte geben Ihrem Social-Media-Marketing den gewissen Touch und haben große Vorteile. Ich habe zum Beispiel bereits einige Beiträge zum Thema Videomarketing geschrieben und den strategischen Einsatz von Videos in den sozialen Netzwerken aufgezeigt. Dieser Beitrag bietet weitere Handlungsempfehlungen für visuelle Inhalte generell und ist angelehnt an eine Infografik des Webdesign-Unternehmens DesignMantic.

Bilder im Kopf

Unser Sehnerv nimmt in unserem Kopf eine starke Rolle ein. Während lediglich 8 Prozent unseres Gehirns auf den Tastsinn reagiert und nur 3 Prozent auf den Hörnerv, konzentrieren sich 30 Prozent auf das, was die Augen wahrnehmen. Daher zeigen Studien, dass die meisten Infos über visuelle Inhalte aufgenommen werden. 40 Prozent aller User springen daher eher auf Bilder oder Videos an, als auf Texte. Das liegt allein schon daran, dass wir visuelle Inhalte sehr viel schneller erfassen als Texte.

Visuelle Inhalte in Social Media

Visuelle Inhalte in den sozialen Netzwerken kann vieles sein. Vom normalen Foto, über Video oder Gifs, bis zu Statistiken und Infografiken. Nimmt man den ganzen Social Media-Content zusammen, dann sind 63 Prozent aller Inhalte Bilder und Fotos. Die Hälfte der User weltweit haben auch schonmal Bilder oder Fotos von anderen geteilt. Allein auf Facebook sorgen Bilder und visuelle Inhalte für mehr als die Hälfte der Likes. Dabei spielen zu 90 Prozent die Farben eine Rolle, wie und ob wir auf Content reagieren. Daher gibt es ein paar Punkte, an die Sie sich halten können, wenn es um visuellen Content in Social Media geht.

1. Weniger schreiben, mehr bebildern

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Hier zählt die Devise: ein Bild sagt mehr als Tausend Worte. Keiner möchte in seiner Timeline lange Textblöcke lesen, dafür fehlt oft die Zeit und Lust. Bilder erfassen wir schnell und sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Also posten Sie mehr Bilder. Sie sollten allerdings auch zu Ihren Themen passen.

2. Posting-Balance finden

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Sie sollten regelmäßig Inhalte posten, aber halten Sie sich dabei an einen Plan. Eine Grundlage für die verschiedenen Plattformen kann sein: 2x am Tag auf Facebook, mehrere Tweets auf Twitter und einen Post am Tag auf Google+ und LinkedIn. Sofern Sie natürlich auf diesen Kanälen vertreten sind.

3. Humor ist erlaubt

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Follower und Fans wollen nicht nur ernste Nachrichten und langweilige Produktinfos. Sie wollen unterhalten werden. Visuelle Inhalte eignen sich dazu perfekt, vor allem, wenn Sie sich auch mal ein wenig Humor gönnen. Ein witziges Video oder Bild bleibt beim User hängen und weckt Sympathiepunkte.

4. Farbe und Schrift

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Marken und Unternehmen haben oft eine vorherrschende Logofarbe oder Schriftart. Behalten Sie diese auch in Ihren Posts bei, für die einheitliche Geschäftslinie. Gerade warme Töne wie orange, gelb oder rot ziehen User an. Dennoch können Sie experimentieren und sich kreativ austoben. Schauen Sie, wie Ihre Follower reagieren.

5) Kanäle anpassen

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Ein schönes Bild machen oder eine Infografik erstellen, reicht nicht allein. Wenn Sie auf verschiedenen Kanälen unterwegs sind, dann achten Sie darauf, dass die visuellen Inhalte angepasst sind. Bilder werden auf Facebook anders angezeigt als auf Twitter. Bilder sollten zum Beispiel nicht abgeschnitten sein.

6) Persönlicher Touch

Visuelle Inhalte

Quelle: DesignMantic

Jeder Ihrer Posts sollte eine persönliche Note enthalten. Das muss nicht gleich immer die Ich-Perspektive sein, sondern eher ein non-verbaler Impuls. Dieser entsteht durch eine bestimmte Bildauswahl, eine einfache Wortwahl und indem Sie Menschlichkeit zeigen. Das fördert gleichzeitig die Kundenbindung.

Fazit: Auch visuelle Inhalte sollten gut durchdacht werden und zu Ihrer Social-Media-Strategie passen. Fotos bringen einen persönlichen Touch, eine warme und freundliche Kommunikation bindet Follower und schafft Vertrauen. Außerdem lässt Sie eine einfache, alltägliche Sprache als das aussehen, was Sie sind – Menschen und nicht bloß eine Marke! Wir helfen Ihnen gerne dabei visuelle Inhalte in Ihr Social-Media-Marketing einzubinden. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

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