About.me: die digitale Visitenkarte

Management | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

About.me bietet im dichten Dschungel der Social Media eine gute Möglichkeit die Web-Präsenzen an einem Ort zu bündeln. Dieser Beitrag gibt Einblicke in die Funktion von about.me und zeigt, wie Sie das Netzwerk am besten nutzen.

Was ist about.me?

About.me ist eine einfach gehaltene soziale Plattform, auf der Sie sich mit einem Foto und einem kurzen Text selbst präsentieren können. Für Ihr Profil bekommen Sie Ihre persönliche Linkadresse: about.me/nutzername. Der Vorteil dieser Plattform ist: Sie ist pflegeleicht und bündelt Ihre Online-Präsenzen. So können Sie über die Social Media-Buttons ganz einfach Ihren Facebook, Twitter, Xing und/oder Instagramauftritt verknüpfen und auch sonstige wichtige Seiten, wie Ihre Website oder Blogs aufführen.

Viele Professionals nutzen about.me als digitale Visitenkarte. Das hat auch eine kürzlich angestoßene Facebook-Diskussion auf meinem Profil gezeigt. Dort habe ich gefragt, wer von meinen Kontakten und Kollegen about.me nutzt:

FB Diskussion zu about.me

Diskussion zur Nutzung von about.me | Quelle: Facebook-Profil Claudia Hilker

Viele haben sich schon herangewagt und sind zufrieden. Andere langweilen sich ein wenig von dem Stillstand der Plattform. Es gibt eben so gut wie keine Aktivität zu beobachten, wie wir es von anderen Netzwerken mit ständig lebender Pinnwand gewohnt sind.

Welchen Nutzen hat about.me?

Jeder, der an erhöhter Sichtbarkeit im Social Web interessiert ist und dies vor allem auch beruflich benötigt, der ist bei about.me gut aufgehoben. Eine Visitenkarte, die alle Präsenzen bündelt, eignet sich besonders gut für Jobsuchende, Freiberufler, für Marketers oder Social-Media-Manager. Eben alle, die im Alltag viel online unterwegs sind und schnell ihren Fingerabdruck hinterlassen wollen. About.me bietet drei wichtige Eigenschaften, die gegenüber ähnlichen Plattformen hervorstechen:

  1. Sichtbarkeit: Andere Business-Netzwerke, wie Xing oder LinkedIn, sind nur vollständig sichtbar, wenn man ebenfalls angemeldeter Nutzer ist. Bei about.me kann jeder, jedes Profil komplett einsehen.
  2. Eine Seite: Es gibt nur eine Seite, auf der alles zu sehen ist. Es gibt keine Unterkategorien oder Menues, durch die man sich erstmal wühlen muss.
  3. Reichweite: Die verschiedenen Statistiken der einzelnen sozialen Netzwerke zeigen, dass about.me – Profile wöchentlich zwischen 100 und 500 Mal besucht werden. Xing oder LinkedIn sind da deutlich schwächer. Auch in der Google-Suche taucht das about.me – Profil relativ weit oben auf. Hierbei kommt es aber auch auf die generelle Reichweite Ihrer Person an.

Fünf Tipps für Ihr about.me – Profil

Ihre Seite ist schnell und simple eingerichtet. Damit Ihre Linkadresse noch einzigartiger wird, können Sie Ihren Namen „besetzen“, sodass ihn kein anderer bei about.me nutzen kann. Zusätzlich helfen diese fünf Tipps, um Ihr Profil erfolgreich aufzustellen:

  1. Persönlichkeit: Mit einem guten Spruch und einem aussagekräftigen Foto sollten Sie Ihr Profil als Blickfang gestalten.
  2. Social Media verknüpfen: Nutzen Sie die Funktion Ihre anderen Social Media-Profile zu bündeln und zu verlinken.
  3. Bekanntheit: Denken Sie auch an die andere Fahrtrichtung. Machen Sie auf Facebook und Co. regelmäßig auf Ihr about.me-Profil aufmerksam, indem Sie es z.B. in einen Post oder Tweet einbauen.
  4. Blog-Feed: About.me bietet einen RSS-Feed an, den Sie auf Ihre Profilseite einbauen können. Darüber können Sie z.B. neue Beiträge auf Ihrem Corporate Blog anfeaturen.
  5. Mobile Seite: Wenn Sie Ihr Profil angelegt haben, sollten Sie es auch auf dem Smartphone oder Tablet testen. Die mobile Anzeige ist etwas anders. Testen Sie also das Format Ihres Fotos und Ihre Textlänge, damit das Design sowohl auf dem PC, als auch mobil funktioniert.

Fazit: About.me bringt Ordnung in den Social-Media-Dschungel und ist um einiges aussagekräftiger als die gedruckte, schlichte Visitenkarte mit Name und Anschrift. Probieren Sie es doch mal aus und vernetzen Sie sich mit meinem Profil.

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